VdTÜV in Brüssel

Der VdTÜV unterhält enge Verbindungen zu den EU-Institutionen und den europäischen und internationalen Dachverbänden in Brüssel.
EU Brüssel Büro
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Europäische Legislativverfahren haben eine unmittelbare Auswirkung auf die nationalen Gesetzgebungen in den Mitgliedstaaten. Insbesondere die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Verbraucherschutzes und des europäischen Binnenmarktes haben ihren Ursprung in Brüssel und werden danach in Deutschland umgesetzt. Um frühzeitig Informationen über neue Gesetzesvorhaben zu erhalten und diese beratend zu begleiten, unterhält der Verband der TÜV ein Büro in Brüssel. Es nimmt eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Politik, Unternehmen und Öffentlichkeit ein. Damit leistet der Verband in Brüssel eine permanente „Übersetzungs- und Transformationsaufgabe“.

Der VdTÜV ist Mitglied bei:

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Zu den wichtigsten Aufgaben des VdTÜV in Brüssel zählen:

  • Identifikation der europäischen und internationalen Themen des Verbandes
  • Ansprechpartner für politische Entscheidungsträger zum Thema technische Sicherheit

    Bericht aus Brüssel

    Gemeinsame Position: Vehicle and Road Safety – Neue Ansätze für Fahrzeug- und Straßenverkehrssicherheit

    VdTÜV und DEKRA begrüßen den Verordnungsvorschlag der EU-Kommission über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern (COM 2018) 286 final vom 17. Mai 2018. Die Reform soll die Verkehrssicherheit erhöhen sowie die Zahl der Unfalltoten und -verletzten reduzieren. Der Verordnungsentwurf schlägt hierzu weitreichende Verbesserungen im Bereich der aktiven und passiven Sicherheit vor. Aus Sicht des VdTÜV und DEKRA müssen die Verfahren für das Inverkehrbringen und die Anforderungen von Fahrzeugen wirksam, transparent und klar bestimmt sein.

    VdTÜV-Position: Geräuschemissionen von Fahrzeugen

    Bei der Typgenehmigung muss der Fahrzeughersteller nachweisen, dass sein Fahrzeug bestimmte Lärmpegel nicht überschreitet. Die Höhe dieser Lärmpegel für das fahrende Fahrzeug beschreiben international harmonisierte Regelwerke. Für das stehende, in Betrieb befindliche Fahrzeug sind lediglich Messverfahren definiert – Grenzwerte sind jedoch derzeit nicht gesetzt. Für die Ermittlung der Fahrgeräusche muss auf einer normierten Teststrecke ein definierter Prüfablauf durchfahren werden. Dabei müssen alle gemessenen Lärmpegel der zugrunde gelegten Vorschrift entsprechen. Den grundsätzlichen Vorgaben des §30 Abs. 1, Nr. 1 der StVZO folgend, stehen wir als VdTÜV dafür ein, dass die Belastung der Umwelt – und damit der betroffenen Bürger – auf das tatsächlich unvermeidbare Maß zu beschränken ist.

    Ansprechpartner

    Leiter VdTÜV-Büro Brüssel
    T +32 2 534 8277 / +49 30 760095-470
    Leiter des Geschäftsbereichs Fahrzeug und Mobilität
    T +49 30 760095-350