VdTÜV in Brüssel

Der VdTÜV unterhält enge Verbindungen zu den EU-Institutionen und den europäischen und internationalen Dachverbänden in Brüssel.
EU Brüssel Büro
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Europäische Legislativverfahren haben eine unmittelbare Auswirkung auf die nationalen Gesetzgebungen in den Mitgliedstaaten. Insbesondere die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Verbraucherschutzes und des europäischen Binnenmarktes haben ihren Ursprung in Brüssel und werden danach in Deutschland umgesetzt. Um frühzeitig Informationen über neue Gesetzesvorhaben zu erhalten und diese beratend zu begleiten, unterhält der Verband der TÜV ein Büro in Brüssel. Es nimmt eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Politik, Unternehmen und Öffentlichkeit ein. Damit leistet der Verband in Brüssel eine permanente „Übersetzungs- und Transformationsaufgabe“.

Der VdTÜV ist Mitglied bei:

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Zu den wichtigsten Aufgaben des VdTÜV in Brüssel zählen:

  • Identifikation der europäischen und internationalen Themen des Verbandes
  • Ansprechpartner für politische Entscheidungsträger zum Thema technische Sicherheit

    Bericht aus Brüssel

    VdTÜV-Position: Geräuschemissionen von Fahrzeugen

    Bei der Typgenehmigung muss der Fahrzeughersteller nachweisen, dass sein Fahrzeug bestimmte Lärmpegel nicht überschreitet. Die Höhe dieser Lärmpegel für das fahrende Fahrzeug beschreiben international harmonisierte Regelwerke. Für das stehende, in Betrieb befindliche Fahrzeug sind lediglich Messverfahren definiert – Grenzwerte sind jedoch derzeit nicht gesetzt. Für die Ermittlung der Fahrgeräusche muss auf einer normierten Teststrecke ein definierter Prüfablauf durchfahren werden. Dabei müssen alle gemessenen Lärmpegel der zugrunde gelegten Vorschrift entsprechen. Den grundsätzlichen Vorgaben des §30 Abs. 1, Nr. 1 der StVZO folgend, stehen wir als VdTÜV dafür ein, dass die Belastung der Umwelt – und damit der betroffenen Bürger – auf das tatsächlich unvermeidbare Maß zu beschränken ist.

    VdTÜV-Position: Verkehrs- und Betriebssicherheit moderner Fahrzeuge unabhängig prüfen – ein Leben lang

    Der Weg zum hochautomatisierten und vernetzten Fahren führt zu einer deutlichen Zunahme von komplexen und voneinander abhängigen Systemen innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs. Derzeit eingesetzte Assistenzsysteme verfügen mit zahlreichen Steuergeräten über intelligente und komplexe Sensorik und Aktorik. Die Sicherheit der Fahrzeuge und Systeme wird zunehmend durch die sicherste und aktuellste Software für die jeweiligen Fahrzeugkomponenten und das Gesamtfahrzeugsystem definiert. Die Fortentwicklung und die Absicherung dieser Systeme mittels Softwareupdates durch die Hersteller werden in immer kürzeren Intervallen erforderlich werden. Dies bedeutet, dass bereits bei der Entwicklung und Genehmigung dieser Systeme, die künftige Überprüfbarkeit auch im Rahmen der periodischen Fahrzeugüberwachung für den Fahrzeuglebenszyklus implementiert werden muss.

    Ansprechpartner

    Leiter VdTÜV-Büro Brüssel
    T +32 2 534 8277 / +49 30 760095-470
    Leiter des Geschäftsbereichs Fahrzeug und Mobilität
    T +49 30 760095-350