VdTÜV Auto eMO

Elektromobilität für soziale Einrichtungen

Im Schaufenster Berlin-Brandenburg (2013-2016)

Folgende Erkenntnisse hält der VdTÜV mit Abschluss des Forschungsprojektes fest:

 

Elektromobilität ist für alle Bereiche der drei sozialen Einrichtungen alltagstauglich.
Für Fahrten in Berlin und Umgebung waren alle drei Fahrzeugtypen bestens geeignet.

Elektromobilität ist ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende.
In den drei Jahren Projektlaufzeit konnten bei Grünstromnutzung mit den neun Projektfahrzeugen 22 t CO2 eingespart werden.

E-Fahrzeuge sind zuverlässig.
Die drei Hauptuntersuchungen im Projektzeitraum ergaben keine  Mängel an den neun E-Fahrzeugen.
Aber:
Die Prüfbarkeit von spannungsführenden Teilen sowie elektronischen Systemen war nur eingeschränkt möglich. Es ist daher eine Vorschriftenanpassung erforderlich.

Datenlogger konnten im Projektzeitraum nicht in den E-Fahrzeugen verbaut werden.
Die Fahrzeugschnittstellen müssen zur Entwicklung sinnvoller Geschäftsmodelle (z.B. Mehrfachnutzung) zukünftig barrierefrei, interoperabel und sicher zugänglich sein. Hierzu ist eine europäisch harmonisierte Vorschriftenentwicklung erforderlich.

Soziale Dienste mit Pkw-Flotten bieten großes Potenzial für Elektromobilität.
Soziale Einrichtungen besitzen laut KBA-Statistik ein substituierbares Potential von 180.000 Pkw, die durch E-Fahrzeuge ersetzt werden könnten.
Aber:
Es gibt noch zu wenig praxisgerechte low-budget Modelle auf dem Markt.

© Thomas Rosenthal/VdTÜV© VdTÜV/Rosenthal© VdTÜV

Der Abschlussfilm fasst die Projektergebnisse zusammen. Die Pressemitteilung zum Projektabschluss finden Sie hier.