Standardisierung und Zertifizierung

Die größte Herausforderung für die digital vernetzte Produktion, für die Verkehrsmittel der Zukunft, das Smart Grid wie auch das Gesundheitswesen wird die Standardisierung darstellen. Die notwendige Integration der neuen vernetzten Systeme über Domänen- und Hierarchiegrenzen hinweg wird sich nur auf Basis internationaler, konsensbasierter Normen und Standards realisieren.
Internet Industrie 4.0 IT Netz Cyber Computer © kebox fotolia.com
© kebox – fotolia.com

Diese schaffen eine sichere Grundlage für die technische Beschaffung, unterstützen die Kommunikation durch einheitliche Begriffe und Konzepte und werden die Interoperabilität, Praxistauglichkeit und Marktrelevanz sicherstellen.

Um die Risiken zu minimieren und Schwachstellen zu beseitigen, bevor sie ein Hacker ausnutzen kann, sollte Security künftig bereits ein wesentliches Leistungsmerkmal des Entwicklungsprozesses sein. Die internationalen und in 26 Industrienationen von den nationalen Sicherheitsbehörden offiziell anerkannten „Common Criteria - CC“ verfolgen exakt diesen Ansatz. Diese CC müssten aber für industrielle Komponenten und Systeme noch entsprechend angepasst werden.

Zukünftig wird es für die Unternehmen viel wichtiger, das Sicherheitsniveau von IT-Lösungen und -Prozessen kontinuierlich zu überprüfen und das Informationssicherheits-Management-System (ISMS) durch eine Zertifizierung, zum Beispiel nach der internationalen Norm ISO/IEC 27001, zu optimieren. Zu den Vorteilen eines professionellen Informationssicherheits-Management-Systems zählt insbesondere die wirksame Kontrolle von IT-Risiken durch ein systematisches Risiko-Management. Somit können Schwachstellen aufgedeckt, Risiken sowie potenzielle Schäden und Folgekosten minimiert werden.

Ansprechpartner

Leiter des Geschäftsbereichs Fahrzeug und Mobilität
T +49 30 760095-350