Photovoltaik: TÜV SÜD vereinfacht Zugang zum britischen Markt

Hersteller, die auf dem britischen Markt Photovoltaik-Module vertreiben möchten, benötigen das Microgeneration Certification Scheme (MCS). Nur damit fließen später Fördergelder. Die Experten von TÜV SÜD helfen, die MCS-Anforderungen zu erfüllen.
Die Fachleute von TÜV SÜD stehen Herstellern von Photovoltaik-Modulen zur Seite. (Foto: Franz Metelec/Fotolia)
Eine Kooperation von TÜV NORD ermöglicht den Herstellern von Photovoltaik-Anlagen eine schnellere Zertifizierung. (Foto: Franz Metelec/Fotolia)

Als Certified Body für das britische Microgeneration Certification Scheme (MCS) unterstützt TÜV SÜD die Hersteller weltweit bei der Zertifizierung von Photovoltaikmodulen und weiteren Bauteilen. In Großbritannien sind die Vergabe von Fördergeldern und die Einspeisevergütung an das MCS-Zertifikat gebunden. Die Zertifizierung ist somit für Hersteller und Importeure ein entscheidendes Kriterium für ihren Erfolg auf dem britischen Markt.

TÜV SÜD unterstützt bei der Zertifizierung

Mit Programmen wie dem MCS-Scheme verfolgt die britische Regierung das Ziel, die Nutzung von erneuerbaren Energien in Großbritannien voranzutreiben und die Vorgaben der Europäischen Union zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu erfüllen. „Verbraucher und Organisationen können Fördergelder beantragen, wenn sie ein MCS-zertifiziertes Produkt kaufen“, sagt Andreas Faißt, Photovoltaik-Experte bei der TÜV SÜD Product Service GmbH in München. „Zudem ist das Zertifikat die Voraussetzung dafür, dass eine Vergütung für die Einspeisung des erzeugten Stroms in das öffentliche Stromnetz gezahlt wird.“ Damit ist das MCS-Zertifikat ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl und den Kauf von Photovoltaik-Anlagen oder anderen Komponenten.

Reibungslose Zusammenarbeit

Mit ihrem weltweiten Netzwerk unterstützen die TÜV SÜD-Experten die Hersteller dabei, die Anforderungen des britischen MCS-Standards einzuhalten. „Durch unsere Dienstleistung können Hersteller außerhalb Großbritanniens viel Zeit und Kosten sparen“, erklärt Faißt. „Zudem stellen wir durch unsere Mitarbeiter in den Landesgesellschaften sicher, dass die Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg reibungslos funktioniert.“ Die Zertifizierung umfasst nicht nur Baumusterprüfungen, sondern auch spezielle Audits in den Produktionsstätten vor Ort. Die umfangreichen Prüfungen gewährleisten die Einhaltung der relevanten Standards. „Damit ist das Zertifikat für Verbraucher und Installateure in Großbritannien ein zentrales Kriterium für die Auswahl eines Produkts“, so der TÜV SÜD-Mann. „Das MCS-Logo sichert nicht nur Fördergelder, sondern macht auch eine klare Aussage zur Kompetenz und zum Verantwortungsbewusstsein der Hersteller.“

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