Photovoltaik: die Kraft von der Sonne und das Know-how von TÜV SÜD

TÜV SÜD informiert auf der Intersolar im Juni in München über Dienstleistungen rund um die Photovoltaik. Die Nachfrage in diesem Segment ist erheblich, doch gilt es für den erfolgreichen Bau und Betrieb einer solchen Anlagen auch, einige Dinge zu berücksichtigen. Dabei beraten die TÜV SÜD-Experten.
Die EU möchte nun die Installateure von Photovoltaik-Anlagen zertifizieren. (Foto: Franz Metelec/Fotolia)
TÜV SÜD bietet Dienstleistungen rund um die Photovoltaik. (Foto: Franz Metelec/Fotolia)

Photovoltaik (PV) boomt weltweit. Damit sich die Investition in Plantagen- oder Aufdach-Anlagen lohnt, müssen Rahmenbedingungen und Qualität der Bauteile stimmen. TÜV SÜD bietet ein umfassendes Leistungspaket an, das von der Zertifizierung nach relevanten Normen über Umweltgutachten für Standorte bis zu Wartungsplänen für PV-Plantagen reicht. Der internationale Prüf- und Zertifizierungsdienstleister gibt bei der Fachmesse Intersolar vom 9. bis 11. Juni 2010 in München einen Überblick über die Leistungen für Hersteller, Importeure, Investoren und Installateure. TÜV SÜD ist auf der Fachmesse zusammen mit dem Kooperationspartner Photovoltaik-Institut (PI) Berlin vertreten (Halle B5 am Stand 159).

Flexible Reaktion auf den Markt

Photovoltaik ist ein junger Markt – und ein Markt mit erheblichen Schwankungen. So setzte etwa in Deutschland die Nachfrage nach PV-Modulen in diesem Jahr schon weit vor den Schönwettermonaten ein, weil die Politik die weitere Kürzung der Einspeisevergütung angekündigt hatte. Für Hersteller und Importeure ist es wichtig, flexibel auf die Anforderungen der Märkte reagieren zu können. Wichtiger Baustein dabei: eine rasche Prüfung nach den relevanten Normen, die Grundlage für den Marktzugang sind. Die Photovoltaik-Experten von TÜV SÜD prüfen und zertifizieren nach allen gängigen Normen, beispielsweise IEC/EN 61215 (Leistung von Modulen mit kristallinen Siliziumzellen), IEC/EN 61646 (Leistung von Dünnschichtmodulen) und IEC/EN 61730 (Sicherheit von PV-Modulen mit kristallinen Siliziumzellen und Dünnschicht-Modulen). Zudem kennen sich die Fachleute auch mit den Vorgaben für Spezialbauteile aus, wie etwa in der DIN EN 50548 für Anschlussdosen definiert.

Fertigungsinspektionen zur Qualitätssicherung

Über diese Normen hinaus gibt es für Hersteller, Importeure und Investoren weitere Vorgaben – meistens von staatlichen Stellen, die sich um die Umsetzung von Förderprogrammen kümmern. In Deutschland ist das beispielsweise die Deutsche Energie-Agentur (DENA). „Unsere Spezialisten sind mit den Förderprogrammen und mit den landesspezifischen Vorgaben vertraut“, sagt Andreas Faißt von TÜV SÜD Product Service. Ebenfalls im Programm der PV-Experten von TÜV SÜD sind Vergleichsmessungen von Modulen und Komponenten. Die TÜV SÜD-Zertifikate belegen nicht nur die Konformität der Bauteile mit den Normen, sondern auch jährliche Fabrikinspektionen – ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung. Mit einem dichten Netz von Standorten ist der internationale Dienstleister auch in Asien vertreten - einer der wichtigsten Produktionsregionen der Photovoltaik-Branche. Die unabhängigen Fachleute von TÜV SÜD führen auch so genannte Pre-Shipment-Inspections oder Lieferantenbewertungen durch.

Von Verschattung bis Salzablagerung

Ist die geplante Plantagen-Anlage wirklich rentabel? Wer eine Großinvestition plant, sollte die Rahmenbedingungen von Experten bewerten lassen. Die TÜV SÜD-Fachleute klären alle relevanten Aspekte – von der Standsicherheit über notwendige umweltrechtlichte Gutachten bis zu Verschattung und Sandablagerungen oder Salzablagerungen. Die detaillierte Standortbewertung dient dem Investor als Entscheidungsgrundlage. Wenn die Entscheidung für die Plantagen-Anlage fällt, übernimmt TÜV SÜD auch die Bauüberwachung. Die Photovoltaik-Fachleute achten darauf, dass die Plantage gemäß der Planung aufgebaut wird, sie bewerten die Verfügbarkeit der Anlage und erstellen Leistungsgutachten und Wartungspläne. Neben der regelmäßigen Wartung sind weitere Bausteine notwendig, um die Investition abzusichern: Prüfung der sicherheitstechnischen Funktionalität, Inspektionsplan, Leistungsüberwachung und Bewertung von Störfaktoren wie Staub, Schmutz oder Salz.

Installationsbetriebe: Weiterbildung und Zertifizierung

Photovoltaik ist ein ausgesprochen innovativer Bereich. Da gilt es für Installationsbetriebe, auf dem Laufenden zu bleiben und die aktuelle Entwicklung immer im Blick zu haben. TÜV SÜD bietet entsprechende Schulungen und Weiterbildungen an. Zudem können sich Installationsfirmen zertifizieren lassen – ein wichtiger Baustein, um als Partner für große Investoren in Frage zu kommen. „In der Solarbranche spielen viele verschiedene Bausteine und Akteure eine wichtige Rolle. Wir verhelfen unseren Kunden durch einen ganzheitlichen Ansatz zu einem klaren Vorteil“, erklärt TÜV SÜD-Fachmann Faißt.

Präsentation auf der Messe

Bei der Fachmesse Intersolar auf der Neuen Messe in München vom 9. bis 11. Juni 2010 gibt TÜV SÜD einen Überblick über die Leistungen für Hersteller, Importeure, Investoren und Installationsbetriebe. TÜV SÜD präsentiert sich am Stand 159 in Halle B5 zusammen mit dem Kooperationspartner Photovoltaik-Institut (PI) Berlin.

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