Kontrolle in den Morgenstunden

Gurtmuffel und Handy-Sünder: Jede Menge davon erwischte die Berliner Polizei nun bei einer dreitägigen Schwerpunktaktion. Das zeigt einmal mehr: Viele Autofahrer scheinen die Gefahren aus diesen beiden Vergehen nicht ernst genug zu nehmen.
Stopp: Die Berliner Polizei ertappte bei einer Schwerpunktkontrolle viele Gurtmuffel und Handy-Sünder. (Foto: Rosenthal/VdTÜV)
Die Polizei ertappt einen Verkehrssünder: Für genaue Zahlen zur Sicherheit im Straßenverkehr interessieren sich nun die Grünen-Abgeordneten im Bundestag. (Foto: Rosenthal/VdTÜV)

Immer wieder versucht die Polizei mit Schwerpunktkontrollen im Straßenverkehr auf Versäumnisse von Verkehrsteilnehmern aufmerksam zu machen. Die Berliner Polizei konzentrierte sich jetzt drei Tage lang auf Gurtmuffel und die Handynutzung am Steuer. Das Ergebnis: Rund 2000 Verstöße in nur drei Tagen.

Kontrolle in den Morgenstunden

Und das, obwohl die Berliner Polizei die Kontrollen bereits im Vorfeld angekündigt hatte. Vom 9. bis zum 11. Juni rückten die Beamten dann aus. Unter anderem legten Sie einen Schwerpunkt auf die Nutzung von Kinderrückhalteeinrichtungen. Dazu postierten sie sich in den Morgenstunden vor Grundschulen und Kindertagesstätten.

Aufklärung

Ziel der Polizei war aber nicht nur die Ahndung der Verstöße. Die Beamten klärten die Eltern auch über die besonderen Gefahren dieser Verstöße aus. Insgesamt 28 Mal waren Kinder nicht vorschriftsmäßig gesichert. Erschreckend: In 34 Fahrzeugen hatten die Eltern die Kinder überhaupt nicht gesichert. Insgesamt stoppten die Polizisten 1071 Verkehrsteilnehmer, die den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten.

Telefonieren am Steuer "beliebt"

Aber auch das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung erfreut sich bei den Berlinern einer gewissen "Beliebtheit": Hier stellten die Beamten 722 Verstöße fest, dabei waren auch 43 Radfahrer. Die Verkehrssünder müssen nun mit Bußgeldern und Punkteinträgen im Flensburger Zentralregister rechnen.

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