Gasumrüstung: Prüforganisationen handeln nach Recht und Gesetz

Bei der Genehmigung einer Gasumrüstung handeln die Prüforganisation nach den gesetzlichen Bestimmungen der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO). Der VdTÜV weist die Vorwürfe des ZDF-Magazins Frontal21 zurück.
Bei der Genehmigung von Gasanlagen in PKW handeln die Überwachunsgorganisationen nach Recht und Gesetz. (Foto: Luftbildfotograf/Fotolia)
Bei der Genehmigung von Gasanlagen in PKW handeln die Überwachunsgorganisationen nach Recht und Gesetz. (Foto: Luftbildfotograf/Fotolia)

Die Umrüstung eines Fahrzeugs mit einer Gasanlage (LPG oder CNG) durch einzelne Bauteile erfordert die Erteilung einer neuen Betriebserlaubnis nach § 21 StVZO. Der ordnungsgemäße Einbau wird durch die Technische Prüfstelle kontrolliert, dazu wird jedes Auto begutachtet. Darüber hinaus ist der Nachweis zu führen, dass sich das Abgasverhalten nicht verschlechtert. Der Gesetzgeber hat dafür die Möglichkeit vorgesehen, Referenzgutachten zu erstellen, die für bestimmte Fahrzeugfamilien gültig sind.

Wissenschaftlich abgesicherte Kriterien

Fahrzeugfamilien für Referenzgutachten werden nach wissenschaftlich abgesicherten Kriterien zusammengefasst, eine Abgasmessung vor Ort ist daher vom Gesetzgeber nicht vorgesehen. Die amtlich anerkannten Sachverständigen führen alle Aufgaben im Zusammenhang mit der Umrüstung eines Fahrzeugs auf eine Gasanlage ordnungsgemäß aus.

Klare gesetzliche Vorgaben

Vor dem Hintergrund dieser ganz klaren gesetzlichen Vorgaben und der konformen Umsetzung durch die Prüfgesellschaften, entbehren die in dem ZDF-Beitrag Frontal 21 aufgestellten Behauptungen jeglicher sachlicher Grundlagen.