EU-Kommission stellt Reform der Typgenehmigungsverordnung von Fahrzeugen vor

Die EU-Kommission hat am 24. Mai 2016 ihren Vorschlag zur grundlegenden Überarbeitung der Typgenehmigungsverordnung dem federführenden Binnenmarktausschuss (IMCO) vorgestellt.
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© TÜV SÜD AG

Die verantwortliche Referatsleiterin in der Generaldirektion (DG Grow) Joanna Szychowska machte deutlich, dass zukünftig alle Fahrzeuge die gleichen Regeln und Standards erfüllen müssen, sowie harmonisierten Kontrollen unterliegen. Die Vorschläge der EU-Kommission werden für mehr Unabhängigkeit bei den Fahrzeugprüfungen und für eine verstärkte Überwachung bereits genehmigter Fahrzeuge sorgen.

Das derzeitige Typgenehmigungssystem beruht auf gegenseitigem Vertrauen. Der Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung – das Kernstück des EU-Binnenmarkts –  wird beibehalten. Die EU-Kommission erwartet, dass das Gesetzgebungsverfahren zu einem zügigen Abschluss kommt, um das Vertrauen in die Konformität der Fahrzeuge gemäß den gesetzlichen Anforderungen wiederherzustellen.

Heute (30. Mai) findet im Ausschuss die öffentliche Stakeholder-Befragung zu dem Verordnungsvorschlag statt, bei der Herr Gerhard Müller, vom europäischen Verband CITA, auch die Position des VdTÜV vertritt. Der verantworliche Berichterstatter im Binnenmarktausschuss Daniel Dalton, MEP (ECR, UK), plant noch bis vor Beginn der parlamentarischen Sommerpause (1. Juli) seinen Bericht zur Typgenehmigungsverordnung vorzulegen.

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