EU-Kommission leitet Übergang zu einer emissionsarmen Mobilität ein

Die EU-Kommission stellte am 20. Juli 2016 ihr Maßnahmen-Paket vor, mit dem die Verringerung der Treibhausgas-Emissionen in allen Branchen der europäischen Industrie beschleunigt werden soll. Eine wesentliche Rolle spielt dabei der Verkehrssektor.
CO2 Emission - carbon emission
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Bereits 2014 gab die EU ihre Zusage, bis 2030 die europäischen Treibhausgasemissionen im Bereich Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft, Abfälle, Landnutzung und Forstwirtschaft um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Mit zwei Gesetzesvorschlägen und einer Strategie für einen umweltfreundlicheren Verkehr setzt die EU-Kommission nun erste Maßnahmen des UN-Klimaschutzabkommens von Paris um.

Der Übergang zu einer emissionsarmen Mobilität ist nach Ansicht der EU-Kommission eine wesentliche Voraussetzung für die Verwirklichung ihrer Klimaziele und für die Verbesserung der Lebens- und Luftqualität in den Städten. Er ist auch eine Chance für die Modernisierung der europäischen Wirtschaft und für die Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie. „Die heute angenommene Strategie stellt einen Fahrplan auf für den Weg zu einer emissionsarmen Mobilität und wird diese Umstellung in Schwung bringen“, so die EU-Verkehrskommissarin Violetta Bulc.

Die Strategie beinhaltet zahlreiche Initiativen. Darunter fallen u.a. die Förderung von alternativen Antrieben, die Beschleunigung der Herstellung von emissionsfreien Fahrzeugen und eine mögliche Einführung von CO2-Grenzwerten für Lkw, Busse und Reisebusse. Das Ziel für den europäischen Verkehrssektor, welches bereits im Weißbuch Verkehr 2011 festgelegt wurde, steht nun fest: eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um mindestens 60 Prozent im Zeitraum 1990 bis 2050.

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