10 Jahre RAPEX: Auch im Jahr 2013 kontinuierlich hohe Zahl an Warnmeldungen

Auch für 2013 meldet die EU-Kommission im Rahmen ihres RAPEX-Jahresberichts (Rapid alert system for non-food dangerous products) neue Höchststände bei gefährlichen Produkten. Insgesamt gab es im Berichtsjahr 2013 2.364 Warnmeldungen. Das sind 3,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 1981 Meldungen fallen in die Kategorie „schwere Risiken“.
Spielzeug (Bild: Photocase)
Spielzeug (Bild: Photocase)

Hauptsächlich Textilien und Spielzeug aus China

Die meisten der RAPEX-Warnungen (64 Prozent) betrafen Produkte aus der Volksrepublik China und Hongkong, wobei dieser Anteil im Vergleich zu 2012 (58 Prozent)  weiter angestiegen ist. Wie in den vergangenen Jahren lag die Textilindustrie an der Spitze, gefolgt von Spielzeug (je 25 Prozent aller Warnungen), gefolgt von Elektrogeräten (9 Prozent), Fahrzeugen (7 Prozent) und Kosmetika (4 Prozent).

Verletzungen an der Spitze der Risikokategorien

Die fünf am häufigsten gemeldeten Risikokategorien waren: Verletzungen (656 Meldungen, 23 Prozent), gefolgt von chemischen Risiken (580 Meldungen, 20 Prozent), Erstickungsrisiken (398 Meldungen, 14 Prozent), Stromschlag (329 Meldungen, 12 Prozent) und Erdrosselungsrisiken (266 Meldungen, 9 Prozent).

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