1. Quartal 2013: Erneut weniger Tote im Straßenverkehr

Schlechtes Wetter – weniger Verkehrstote. Diese Begründung steckt wohl hinter einem erneuten deutlichen Rückgang bei den Zahlen der Verkehrstoten im ersten Quartal 2013. Das Statistische Bundesamt gab nun die vorläufigen Werte bekannt, und diese zeigen durchaus eine Entwicklung hin zu weniger Toten, Verletzten und Unfällen von Januar bis März 2013.
Unfall Verkehrsunfall Tote
Unfall (© PIXELIO)

Insgesamt 619 Menschen kamen in diesem Zeitraum auf deutschen Straßen ums Leben. Das sind 149 bzw. 19,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Verletzten sank in den ersten drei Monaten des Jahres um 15,1 Prozent auf 68.800 Personen. So gut die Zahlen klingen: Noch immer kommen viel zu viele Menschen auf den Straßen ums Leben. Ein möglicher Grund für den Rückgang ist das schlechte Wetter, vor allem im März. In diesem Monat lagen die Zahlen noch deutlicher unter dem Vorjahreswert. Grundsätzlich gilt, dass die Verkehrsteilnehmer bei schlechtem Wetter wesentlich vorsichtiger fahren.

Das Fahrverhalten spielt also eine entscheidende Rolle für die Sicherheit im Straßenverkehr. Der Faktor Mensch im Straßenverkehr war auch Thema auf dem 7. Fit to Drive-Kongress, den der VdTÜV im April in Berlin veranstaltete. Fachleute diskutierten hier, welche Schritte nötig sind, um das Verhalten von Menschen im Straßenverkehr so zu beeinflussen, dass sie vorsichtiger fahren – ein aktiver Beitrag des VdTÜV für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Weitere Infos zum Fit to Drive-Kongress stehen hier: http://www.fit-to-drive.com/de/index.php

Auch die Zahl der Unfälle im Straßenverkehr ging im ersten Quartal 2013 zurück. Die Polizei nahm 556.200 Unfälle auf, das bedeutet einen Rückgang um 1,4 Prozent. Bei den Unfällen mit Personenschaden war der Rückgang noch deutlicher: - 16,2 Prozent. Den stärksten Rückgang bei den Zahlen der Verkehrstoten registrierten Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

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