EU-Binnenmarkt

Der Binnenmarkt ist aus dem täglichen Leben in Europa nicht mehr wegzudenken. Seine Bedeutung nimmt immer weiter zu. Mit einem BIP, also einem Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, von etwa 13 Billionen Euro hat die EU die USA überholt. Obwohl Europa nur sieben Prozent der Weltbevölkerung stellt, liegt der Anteil der EU an den Ein- und Ausfuhren von Waren bei weltweit 20 Prozent. Fast 70 Prozent des gesamten Handels der EU findet zwischen den Mitgliedsstaaten statt.
EU-Binnenmarkt-Single Market
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Der freie Austausch von Waren und Dienstleistungen innerhalb Europas wirkt sich gleichermaßen auf Verbraucher und Unternehmen aus. Ziel der europäischen Politik ist es, in ihrem „Neuen Konzept“ (New Approach) durch harmonisierte Rahmenbedingungen die Handels- und Dienstleistungsbarrieren innerhalb der EU immer weiter abzubauen und den gemeinsamen Binnenmarkt weiter voranzutreiben.

Positionen

VdTÜV-Position: Vorschläge zur Stärkung des Vertrauens im Binnenmarkt

Der weltweite Handel bietet den Verbrauchern eine große Auswahl an Produkten, zugleich müssen die Produkte aber auch konform und sicher seien. Voraussetzung hierfür ist ein robuster Regulierungsrahmen für den europäischen Binnenmarkt. Die EU-Kommission strebt mit dem am 19.12.2017 vorgelegten „Waren-Paket“ Nachjustierungen an. Bei der Marktüberwachung und gegenseitigen Anerkennung identifiziert die EU-Kommission „strukturelle Schwächen“, denen sie mit zwei Verordnungen begegnen will. Der VdTÜV sieht erheblichen Korrekturbedarf bei den Gesetzgebungsvorschlägen und nimmt dazu Stellung.

VdTÜV-Position zum Verordnungsentwurf eines europäischen „Cybersecurity Acts“

Europäische Gesetzgebungsinitiative zur Cybersicherheit: Mit einem einheitlichen europäischen Rahmen für die Zertifizierung von IoT-Produkten das Vertrauen in die Sicherheit von Produkten stärken und ein erhöhtes Cybersicherheitsniveau erzielen!

Aktuelles

Statement zum Digital Day in Brüssel: Sicherheit muss eine zentrale Rolle spielen

Zum heutigen Digital Day 2018 in Brüssel gibt Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbandes (VdTÜV), ein Statement ab.

Weltverbrauchertag: Verbraucher schützen – Produkte unabhängig prüfen!

Der morgendliche Kaffee aus der Maschine, der Föhn nach der Dusche, das Entertainmentsystem am Abend: Verbraucherprodukte sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. Sie sind meistens praktisch – aber nicht immer sicher: Allein im Jahr 2017 gab es 2.200 von der EU dokumentierte Vorfälle mit gefährlichen Produkten auf dem EU-Binnenmarkt. Die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen. Der TÜV-Verband (VdTÜV) fordert daher von der EU-Kommission ein wirkungsvolleres Durchgreifen gegen unsichere Verbraucherprodukte und eine stringente Strategie im Umgang mit den Gefahren durch die Digitalisierung.

Deregulierende Wirkung der europäischen Grundfreiheiten

Europa übt mit seinen deregulierenden Speerspitzen Druck auf nationale Märkte aus.

New Approach: VdTÜV für Qualität bei Binnenmarkt-Produkten der EU

Im Jahr 2005 feierte die Binnenmarktgesetzgebung ihr 20-jähriges Bestehen.

Dienstleistungsrichtlinie: Qualität und Sicherheit durch Zertifizierung

Dienstleister sollen ein höheres Maß an Rechtssicherheit erhalten.

Technische Sicherheit in Europa

Gesetzlichen Rahmenbedingungen für besseren Schutz der Verbraucher