TÜV-Report

+++ Leichter Anstieg der Durchfallquote +++ Deutschlands Autos werden immer älter +++ Zahlreiche Änderungen bei der Hauptuntersuchung +++ Einstieg in die Prüfung digitaler Fahrzeugkomponenten +++
TÜV-Report-Cover
© TÜV Media GmbH

Gut jeder fünfte Gebrauchtwagen (21,2 Prozent) ist durch die Hauptuntersuchung (HU) der TÜV-Prüfstellen gefallen. Im Vergleich zum TÜV-Report 2018 ist der Anteil der Fahrzeuge mit „erheblichen Mängeln“ über alle Altersklassen hinweg um 1,3 Prozent gestiegen. Stellen die Prüfer erhebliche Mängel fest, müssen die Autobesitzer ihr Fahrzeug reparieren und erneut prüfen lassen. Weitere 12,0 Prozent aller Fahrzeuge waren mit „geringen Mängeln“ unterwegs (minus 1,9 Prozent). In absoluten Zahlen galten 4.789 Fahrzeuge oder 0,1 Prozent als „verkehrsunsicher“ und mussten sofort stillgelegt werden. Das geht aus dem aktuellen TÜV-Report 2019 hervor, für den rund 8,8 Millionen Hauptuntersuchungen der TÜV-Unternehmen ausgewertet wurden. „Die Hauptuntersuchung als wichtige Säule der Verkehrssicherheit in Deutschland steht vor gravierenden Veränderungen“, sagte Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands (VdTÜV), bei der Vorstellung des TÜV-Reports in Berlin. Aktuell stehen eine veränderte Mängelsystematik, neue Grenzwerte bei der Abgasuntersuchung und der Einstieg in die Prüfung digitaler Systeme wie eCall im Mittelpunkt. „Die Zukunft der Hauptuntersuchung ist digital“, sagte Bühler. „Autos sind heute rollende Computer und Datenspeicher. Wenn immer mehr sicherheitskritische Komponenten eines Fahrzeugs digital gesteuert werden, muss sich die HU anpassen. Dafür muss die Politik die Voraussetzungen schaffen.“

Der TÜV-Report ist seit dem Jahr 1972 eine unabhängige Quelle für Verbraucher, Autohersteller und Politik, wenn es um den technischen Zustand der Fahrzeuge in Deutschland geht. „Der TÜV-Report ist eine umfangreiche und verlässliche Datenquelle, die den Herstellern wichtige Informationen für die Verbesserung ihrer Fahrzeuge liefert“, sagte Dr. Joachim Bühler. „Gleichzeitig gibt der Report Autobesitzern praktische Tipps, wie sie sich und andere im Straßenverkehr besser schützen können.“ Damit trage der TÜV-Report maßgeblich zur Verkehrssicherheit in Deutschland bei.

Hier geht es zur Pressemitteilung der aktuellen Ausgabe.

TÜV-Reporte (Übersicht)

TÜV-Report 2019: Jedes fünfte Auto bekommt keine Plakette

Gut jeder fünfte Gebrauchtwagen (21,2 Prozent) ist durch die Hauptuntersuchung (HU) der TÜV-Prüfstellen gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Fahrzeuge mit „erheblichen Mängeln“ über alle Altersklassen hinweg um 1,3 Prozent gestiegen. Stellen die Prüfer erhebliche Mängel fest, müssen die Autobesitzer ihr Fahrzeug reparieren und erneut prüfen lassen. Weitere 12,0 Prozent aller Fahrzeuge waren mit „geringen Mängeln“ unterwegs (minus 1,9 Prozent). In absoluten Zahlen galten 4.789 Fahrzeuge oder 0,1 Prozent als „verkehrsunsicher“ und mussten sofort stillgelegt werden. Das geht aus dem aktuellen „TÜV-Report 2019“ hervor, für den rund 8,8 Millionen Hauptuntersuchungen der TÜV-Unternehmen ausgewertet wurden.

TÜV-Report 2018: Jeder fünfte Pkw fällt durch

Keiner hat weniger Mängel: Der Mercedes SLK siegt im TÜV-Report 2018 in der Altersgruppe der dreijährigen Fahrzeuge. An insgesamt einem Drittel aller Pkw stellte der TÜV Mängel fest, jeder Fünfte fiel bei der Hauptuntersuchung durch. Das sind die wichtigsten Ergebnisse des TÜV-Reports 2018, den der Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) heute in Berlin vorgestellt hat. Der TÜV-Report bietet eine umfangreiche Darstellung der Stärken und Schwächen der 225 gängigsten Pkw-Modelle auf unseren Straßen. Über 10 Millionen Hauptuntersuchungen aus dem Zeitraum von Juli 2016 bis Juni 2017 werteten die TÜV-Experten dafür aus. Davon flossen fast neun Mio. Ergebnisse in den größten Gebrauchtwagenratgeber ein.

TÜV-Report 2017: weniger Mängel, mehr Sicherheit! Mängelquoten rückläufig - Erfolg für deutsche Hersteller

Weniger Mängel beim TÜV als im Vorjahr und ein gutes Zeugnis für deutsche Autobauer sind wichtige Ergebnisse des AutoBild TÜV-Reports 2017, der heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Fast 9 Millionen der gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchungen wertete der Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) für den größten deutschen Gebrauchtwagenratgeber aus.

TÜV-Report: die Mängel kommen im Alter / Mercedes dominiert die oberen Plätze / Hauptuntersuchung sorgt für Verkehrssicherheit

Fast zwei Drittel aller Pkw in Deutschland kommen ohne Beanstandungen durch den TÜV. Jedes vierte bis fünfte Fahrzeug muss wegen erheblicher Mängel ein zweites Mal vorgeführt werden. Besonders häufig beanstandeten die Prüfer Mängel an der Beleuchtung.

Weltmeister. Deutsche Hersteller im TÜV-Report 2015 auf den vordersten Rängen

Der Mercedes SLK ist Sieger des TÜV-Report 2015; ausschließlich deutsche Autos auf den Spitzenplätzen und eine Quote von 63,9 Prozent mängelfreier Fahrzeuge: das sind die wichtigsten Ergebnisse des TÜV-Report 2015. Insgesamt flossen die Ergebnisse von 8,5 Millionen TÜV-Hauptuntersuchungen an 226 Fahrzeugmodellen in die Auswertung ein.

TÜV-Report 2014: Deutsche Fahrzeuge auf den Spitzenplätzen / Hauptuntersuchung sorgt für Verkehrssicherheit

Der Sieger des TÜV-Report 2014 heißt Opel Meriva. Zum zweiten Mal in Folge ist damit ein deutsches Fabrikat auf dem ersten Platz der zwei- und dreijährigen Fahrzeuge. Insgesamt wurden im größten deutschen Gebrauchtwagenratgeber acht Millionen Hauptuntersuchungen (HU) von insgesamt 217 Fahrzeugmodellen statistisch ausgewertet. Die durchschnittliche Quote der erheblichen Mängel liegt bei 24,9 Prozent. Rund 60 Prozent aller Fahrzeuge waren mängelfrei.

TÜV-Report 2013: VW Polo holt Gold/ Jedes fünfte Auto fällt in Deutschland durch die HU

Der Sieger des TÜV-Reports 2013 kommt aus Deutschland. Mit einer Quote von 2,2 Prozent erheblicher Mängel steht der VW Polo an der Spitze der Fahrzeuge, die nach drei Jahren erstmals zur HU vorgeführt wurden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Mazda 3 (2,7 Prozent) und der Audi Q5 (2,8 Prozent). Insgesamt hat sich der Anteil der Fahrzeuge, die bei der Hauptuntersuchung wegen erheblicher Mängel durchfallen auf 20 Prozent leicht erhöht (2012: 19,7 Prozent). Der AutoBild TÜV Report 2013 erscheint am 7.12.2012 und ist im Zeitschriftenhandel sowie an den TÜV-Stationen erhältlich.

TÜV-Report 2012: Jedes fünfte Fahrzeug hat erhebliche Mängel

Acht Millionen Hauptuntersuchungen der TÜV haben die Fachleute für den TÜV-Report 2012 ausgewertet. Das Ergebnis: 19,7 Prozent der Pkw bestanden die Hauptuntersuchung wegen erheblicher Mängel zunächst nicht. Sieger der Kategorie der zwei- bis dreijährigen Fahrzeuge wurde der Toyota Prius.

TÜV-Report 2011: Die Zukunft gewinnt

Ein Hybridfahrzeug holt erstmals die Goldene Plakette: Der Toyota Prius ist Sieger des TÜV-Report 2011. Bei den bis zu dreijährigen Fahrzeugen schnitt er am besten ab. Auch deutsche Pkw fahren ganz vorne mit. Der TÜV-Report ist bereits seit 40 Jahren der wichtigste Gebrauchtwagenratgeber.

TÜV-Report 2009: Gold geht nach Japan

Der TÜV-Report 2009 kommt am 19. Dezember 2008 in den Zeitschriftenhandel. Der Sieger ist der Toyota Corolla Verso. Insgesamt ist die durchschnittliche Quote der erheblichen Mängel um 0,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Sie liegt nun bei 16,6 Prozent.

TÜV-Report 2008: Mängelquote stark rückläufig

Die Quote der erheblichen Mängel ist von 18,2 Prozent auf 15,7 Prozent gesunken. Fahrzeuge deutscher Hersteller sind in allen Jahrgängen auf den vorderen Plätzen am häufigsten vertreten, gefolgt von den Japanern. Dies geht aus dem AUTO BILD TÜV-Report 2008 hervor, der heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Rund sieben Millionen Hauptuntersuchungen von insgesamt 194 Modellen wurden für den größten deutschen Gebrauchtwagenreport ausgewertet. Spitzenreiter bei den Fahrzeugen mit den wenigsten Mängeln in der Altersklasse der zwei bis dreijährigen Pkw wurden Mazda 3 und Mazda 2. Der AUTO BILD TÜV-Report erscheint am Freitag, dem 18. Januar 2008 und ist für 3,90 Euro im Zeitschriftenhandel und an jeder TÜV-Station erhältlich.

TÜV-Report 2007

Gold geht nach Deutschland - Mängelquote leicht gesunken, aber auf hohem Niveau