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Automatisiertes Fahren

Stauassistenten oder Einparkhilfen sind für den modernen Fahrer unentbehrlich. Assistenzsysteme geben Sicherheit und schonen Ressourcen – auch die menschlichen. In hochautomatisierten Fahrzeugen kann das System schon heute die Führung übernehmen und Funktionen wie Auslösen des Blinkers oder Spurwechsel ausüben.
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© fotohansel - fotolia.com / Autonomous driving - autonomes Fahren

Moderne Fahrzeuge bieten schon diverse Fahrerassistenzsysteme, die den Fahrern das Fahren erleichtern. Die Mobilität der Zukunft geht einen Schritt weiter: Assistenzsysteme ermöglichen teilautomatisiertes, hochautomatisiertes und sogar autonomes Fahren. Der Fahrer wird von den Fahraufgaben teilweise oder vollständig entlastet und auf Gefahren im Straßenverkehr hingewiesen.

Um dieses Fahren (rechts-)sicher für die Zukunft zu gestalten, werden aktuell die gesetzlichen Regelwerke national und international erarbeitet. Bei der Entwicklung der Systeme müssen auch die Normen und Standards angepasst bzw. völlig neu erarbeitet werden. Die Themen IT-Security und Datenschutz stellen eine große Herausforderung beim vernetzten und automatisierten Fahren dar.

Artikel zum Thema

C-ITS-Bericht der EU-Kommission - Kooperative intelligente Verkehrssysteme

Moderne Fahrzeuge verfügen über eine Vielzahl an möglichen Verbindungen in das Internet oder Mobilfunknetz. Für teilautomatisierte Fahrfunktionen bis hin zum autonomen Fahren ist künftig auch eine sichere Verbindung des Fahrzeugs zur Verkehrsinfrastruktur erforderlich. Diese Interaktion zwischen Fahrzeug und Infrastruktur ist die zentrale Herausforderung für kooperative intelligente Verkehrssysteme (C-ITS), die es Verkehrsteilnehmern ermöglichen soll, Informationen und Daten zu teilen und im Sinne der Verbesserung der Verkehrssicherheit zu nutzen.

Gemeinsame Position: Empfehlungen zur Novellierung der General Safety Regulation (EG) Nr. 661/2009 (VdTÜV/ DEKRA)

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Umweltschutzes in Europa müssen Verfahren für das Inverkehrbringen von Fahrzeugen wirksam, transparent und klar bestimmt sein, sowie einheitliche Anwendung finden. Der VdTÜV und DEKRA formulieren in dem aktuellen Positionspapier hierzu ihre Empfehlungen. Eine zentrale Rolle spielt die weitere technische Entwicklung, insbesondere aktiver Schutzsysteme wie Car-to-Car-, Car-to-X-Kommunikation, Umfeldsensorik sowie Fußgängererkennung. Die Genehmigungsverfahren neuer Fahrzeuge müssen auch die Funktionstüchtigkeit hochentwickelter Fahrerassistenzsysteme und zukünftig automatisierter Fahrsysteme über den gesamten Lebenszyklus im Blick haben.

Digitalisierung und Sicherheit bewegen die Mobilität der Zukunft - VdTÜV startet neue Kampagne zu #mobilitaet_bewegt

Die weltweite WannaCry Ransomware - Attacke hat hunderttausende von Rechnern und Compu-tersysteme infiziert. Solche Attacken zeigen, dass künftig einheitliche IT-Security Standards auch in digital vernetzten Fahrzeugen implementiert werden müssen. Nur so können bestehende Lücken aktiv reduziert werden. Dies ist das Fazit der Mobilitätsexperten des Verbandes der TÜV, das sie in ihren jüngst veröffentlichten Positionen und der Kampagnenwebsite http://www.vdtuev.de/mobilitaet-bewegt ziehen.