Automatisiertes Fahren

+++ Mobility Studie von Bitkom und TÜV-Verband zur vernetzten Mobilität: Mehrheit der Bundesbürger erwartet Durchbruch für autonome Autos in spätestens 20 Jahren +++ Breite Forderung nach Sicherheits-Checks und Datenschutz +++ Bürger wollen Black-Box in selbstfahrenden Autos +++
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© Marius Sebastian

Eine Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich, dass Autos zumindest in bestimmten Situationen autonom fahren. Davon versprechen sie sich weniger Unfälle und mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, aber auch einen niedrigeren Verbrauch und eine geringere Umweltbelastung. Das sind Ergebnisse der Mobility Studie von Bitkom Research im gemeinsamen Auftrag des Digitalverbands Bitkom und des TÜV-Verbands, die am 18. April 2018 in Berlin vorgestellt wurde.

Moderne Fahrzeuge bieten schon diverse Fahrerassistenzsysteme, die den Fahrern das Fahren erleichtern. Die Mobilität der Zukunft geht einen Schritt weiter: Assistenzsysteme ermöglichen teilautomatisiertes, hochautomatisiertes und sogar autonomes Fahren. Der Fahrer wird von den Fahraufgaben teilweise oder vollständig entlastet und auf Gefahren im Straßenverkehr hingewiesen.

Um dieses Fahren (rechts-)sicher für die Zukunft zu gestalten, werden aktuell die gesetzlichen Regelwerke national und international erarbeitet. Bei der Entwicklung der Systeme müssen auch die Normen und Standards angepasst bzw. völlig neu erarbeitet werden. Die Themen IT-Security und Datenschutz stellen eine große Herausforderung beim vernetzten und automatisierten Fahren dar.

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