Industrie 4.0

Nach Mechanisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung der Industrie leitet der Einzug des Internets der Dinge in der Fabrik eine vierte industrielle Revolution ein. Durch die Echtzeitkommunikation von Maschinen, Lagersystemen und Betriebsmitteln mit digitalen Systemen werden völlig neue Arten von Produktionsprozessen ermöglicht.
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Maschinen können durch den permanenten Austausch großer Datenmengen miteinander kommunizieren und sind somit in der Lage, sich selbstständig zu steuern, effizienter miteinander zu arbeiten und Fehler selbst zu erkennen. Nutzer werden informiert, wenn Produkte ersetzt, repariert oder zurückgerufen werden müssen, sie noch frisch sind oder ihr Haltbarkeitsdatum überschritten haben.
Der VdTÜV ist davon überzeugt, dass Europa die neusten Entwicklungen der digitalen Welt in der Produktion intelligent einsetzen muss, um eine höhere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit in der Industrie zu erreichen. Wertschöpfungs- und Geschäftsmodelle der industriellen Produktion können völlig neu gestaltet werden. Hierzu sind einheitliche Rahmenbedingungen für branchen- und grenzüberschreitende Technologiepartnerschaften erforderlich.

Aus Sicht des VdTÜV müssen die Rechtsvorschriften und Normen in Deutschland und der EU so angelegt sein, dass neue Produkte und Technologien im europäischen Binnenmarkt rasch in Umlauf gebracht werden können. Bei Industrie 4.0 sind Standards und der Aufbau von Referenzarchitekturen für die vernetzte Technologie cyber-physikalischer Systeme (CPS) unabdingbar. Unabhängige Zertifizierungen durch akkreditierte neutrale Dritte liefern den verlässlichen Nachweis, dass diese Standards eingehalten werden. Sie sorgen für Transparenz und das notwendige Vertrauen in Produkte, Prozesse und neue Technologien.

Aktuelle Positionen und Meldungen

Autokäufer: Sicherheit hat oberste Priorität!

Bei fast allen Autokäufern in Deutschland ist die Sicherheit das wichtigste Kriterium bei der Auswahl des neuen Fahrzeugs. Das geht aus der Mobility Studie 2018 des TÜV-Verbandes (VdTÜV) hervor. Danach gaben 98,0 Prozent der Bundesbürger an, dass ihnen „Sicherheit“ beim Autokauf „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“ sei. Darüber hinaus spielen der Anschaffungspreis (92,7 Prozent) sowie der Komfort (90,1 Prozent) eine wichtige Rolle. Hier sind besonders technische Features wie die Fernbedienung der Türschlösser und integrierte Navigationsdienste gefragt. Erst danach folgen die Umwelteigenschaften mit 88,0 Prozent.

VdTÜV-Statement zum Datenskandal um Facebook und Cambridge Analytica

Zum Vorschlag des SPD-Generalsekretärs Lars Klingbeil, nach dem Datenskandal um Facebook und Cambridge Analytica einen "Digital-TÜV" und eine "Datenethikkommission" einzuführen, gibt der Geschäftsführer des TÜV-Verbandes (VdTÜV) Joachim Bühler ein Statement ab.

Hannover-Messe: Wir brauchen einen Digital-Check für Algorithmen!

Zum Abschluss der Hannover Messe zieht das geschäftsführende Präsidiumsmitglied des TÜV-Verbandes (VdTÜV), Joachim Bühler, eine positive Bilanz.

Das war die TÜV® Mobility Conference 2018!

Am 18. und 19. April 2018 richtete der TÜV-Verband (VdTÜV e.V.) die erste Mobility Conference im Café Moskau in Berlin aus. Mit Vertretern aus Politik, Mobilitätsindustrie, Digitalwirtschaft, Start-Ups und Wissenschaft diskutierten der VdTÜV und die TÜV-Unternehmen über die Zukunft der Mobilität. Über 200 Teilnehmer aus der Automobil- und Technologiebranche tauschten sich zu vier Themenfeldern über die Zukunft der Mobilität auf der Konferenz aus: Automatisierung, Vernetzung, Nachhaltigkeit und Multimodalität. Zahlreiche Fragen zur IT-Sicherheit, zur Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilbranche und zu dem Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Mobilität regten die Diskussionen auf dem Podium und in den Workshops an.

Statement zum Digital Day in Brüssel: Sicherheit muss eine zentrale Rolle spielen

Zum heutigen Digital Day 2018 in Brüssel gibt Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbandes (VdTÜV), ein Statement ab.

Statement zum tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto in Tempe/Arizona

Zum tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto in Tempe/Arizona erklärt Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbandes (VdTÜV): „Der Unfall, durch den eine Frau ums Leben kam, ist tragisch. Nun müssen die Ursachen lückenlos aufgeklärt werden. Es zeigt sich einmal mehr, dass bei technischen Innovationen in der Mobilität die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer an oberster Stelle stehen muss.