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Weiterbildung hat in Unternehmen hohen Stellenwert

Neun von zehn Unternehmen (90 Prozent) ist die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter wichtig. Das hat eine gemeinsame Studie des TÜV-Verbands und des Digitalverbands Bitkom ergeben, für die 504 Unternehmen ab 10 Mitarbeitern in Deutschland befragt wurden.

TÜV-Report 2019: Jedes fünfte Auto bekommt keine Plakette

Gut jeder fünfte Gebrauchtwagen (21,2 Prozent) ist durch die Hauptuntersuchung (HU) der TÜV-Prüfstellen gefallen. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Fahrzeuge mit „erheblichen Mängeln“ über alle Altersklassen hinweg um 1,3 Prozent gestiegen. Stellen die Prüfer erhebliche Mängel fest, müssen die Autobesitzer ihr Fahrzeug reparieren und erneut prüfen lassen. Weitere 12,0 Prozent aller Fahrzeuge waren mit „geringen Mängeln“ unterwegs (minus 1,9 Prozent). In absoluten Zahlen galten 4.789 Fahrzeuge oder 0,1 Prozent als „verkehrsunsicher“ und mussten sofort stillgelegt werden. Das geht aus dem aktuellen „TÜV-Report 2019“ hervor, für den rund 8,8 Millionen Hauptuntersuchungen der TÜV-Unternehmen ausgewertet wurden.

MPU-Zahlen wegen Drogenmissbrauch am Steuer steigen erneut

Immer mehr Verkehrsteilnehmer müssen wegen Drogenmissbrauch oder der Einnahme von Medikamenten zu einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU). Im Jahr 2017 haben die zuständigen Führerscheinstellen in 19.328 Fällen eine MPU auf Grund von Drogenkonsum oder Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Medikamentenkonsum angeordnet, um die Fahreignung der Betroffenen begutachten zu lassen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 5,4 Prozent und im Vergleich zu 2012 sogar von 27,4 Prozent. Das berichtet der TÜV-Verband auf Basis aktueller Daten der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt).

Nebenwirkungen von Medikamenten gefährden Autofahrer

Arzneimittel können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen, selbst vermeintlich harmlose Hustensäfte oder Grippemedikamente. Da viele Menschen gerade in der kalten Jahreszeit häufiger zu Arzneimitteln gegen Erkältungskrankheiten greifen, rät der TÜV-Verband (VdTÜV) zur Vorsicht. Autofahrer sollten den Beipackzettel sorgfältig lesen und bei Angaben zu stärkeren Nebenwirkungen auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. „Auch freiverkäufliche Medikamente gegen Erkältungen, Allergien oder Schmerzen können die Fahrtauglichkeit von Verkehrsteilnehmern erheblich einschränken“, warnt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands.

TÜV-Verband: Elektro-Tretroller mit Augenmaß regulieren

Der TÜV-Verband (VdTÜV) fordert, Kleinstfahrzeuge wie Elektro-Tretroller (E-Scooter) mit Augenmaß zu regulieren. „Elektro-Tretroller sind Teil des zukünftigen Mobilitätsmixes in unseren Städten und sollten so flexibel und praktikabel wie möglich reguliert werden“, sagte Richard Goebelt, Bereichsleiter Mobilität beim TÜV-Verband. Im Mittelpunkt sollte dabei die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer stehen. Im aktuellen Entwurf der „Verordnung über die Teilnahme von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr“ (eKFV) ist unter anderem eine Versicherungspflicht für E-Scooter vorgesehen. Damit würden sie rechtlich Kraftfahrzeugen gleichgestellt.

Mission Leben retten

Am 13. Oktober 1868 hat der erst 29 Jahre alte Ingenieur Carl Isambert seine Arbeit aufgenommen. Das ist ein historischer Tag, denn Isambert war der erste bei einem Überwachungsverein fest angestellte technische Sachverständige in Deutschland. Seine Aufgabe: Die Sicherheit von Dampfkesseln prüfen. Seine Mission: Menschenleben retten. Seine Tätigkeit war dringend erforderlich, denn in der ersten Phase der Industrialisierung gingen regelmäßig Dampfkessel in die Luft. Die Folge waren schwere Unfälle mit vielen Toten und Verletzten. So auch im Januar 1865, als in einer Mannheimer Brauerei ein riesiger Dampfkessel explodierte.

TÜV-Verband fordert umfassendere Sicherheitskontrollen bei Windrädern

Der TÜV-Verband (VdTÜV) hat umfassendere Vorgaben für die Kontrolle von Windenergieanlagen gefordert. „Erneuerbare Energien sind unsere Zukunft. Umso wichtiger ist es jetzt, Windräder mit regelmäßigen Prüfungen sicherer zu machen, um die Menschen besser zu schützen und die Akzeptanz für die Erneuerbaren zu erhalten“, sagte Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. Gleichzeitig könnten die Betreiber der Anlagen ihren Aufwand verringern, indem Teilprüfungen gebündelt und vereinheitlicht werden.

So machen Autobesitzer ihr Fahrzeug winterfest

Die Tage werden kürzer und die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Autofahrer sollten daher rechtzeitig ihr Auto fit für Herbst und Winter machen, um nicht von Frost und Schnee überrascht zu werden. Vor allem auf die Beleuchtung und die Bereifung muss in der dunklen Jahreszeit Verlass sein, um sicher am Straßenverkehr teilzunehmen. Der TÜV-Verband (VdTÜV) gibt Autofahrern Tipps.

TÜV-Verband zur Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen

Vor der Koalitionsentscheidung zur Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen gibt der Geschäftsführer des TÜV-Verbands (VdTÜV) Dr. Joachim Bühler ein Statement ab.

Reise- und Linienbusse werden sicherer

Die technische Sicherheit von Bussen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Das zeigen die Ergebnisse des „TÜV Bus-Reports 2018“. Die TÜV-Prüfer haben bei 12,2 Prozent aller bei der Hauptuntersuchung begutachteten Reise- und Linienbusse „geringe Mängel“ und bei 15,3 Prozent „erhebliche Mängel“ festgestellt. Bei erheblichen Mängeln muss der Bus zunächst repariert und dann erneut begutachtet werden. Die Einstufung als „verkehrsunsicher“, die zur sofortigen Stilllegung führen würde, ist statistisch zu vernachlässigen. Zum Vergleich: Im letzten TÜV Bus-Report 2015 wiesen 14,5 Prozent der Busse geringe Mängel auf, 18,5 Prozent erhebliche Mängel und 0,1 Prozent galten als verkehrsunsicher.