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Neue Weichenstellungen für die europäischen Eisenbahnen: EU-Kommission unterbreitet Vorschläge für ein viertes Eisenbahnpaket

Die Eisenbahn ist wichtiger Bestandteil des Verkehrs in der EU. Der Umsatz des europäischen Eisenbahnsektors beläuft sich auf rund 73 Mrd. EUR, bei 800 Tsd. Beschäftigten. Der Eisenbahnsektor spielt eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der gestiegenen Nachfrage und der Überlastung im Verkehrsbereich sowie in Bezug auf die gesicherte Versorgung mit Kraftstoffen und die Reduzierung der CO2-Emissionen. Doch viele europäische Eisenbahnmärkte stagnieren zurzeit oder schrumpfen sogar. Vor diesem Hintergrund verspricht sich die EU-Kommission mit dem neuen Maßnahmenbündel die notwendige Stärkung der Rolle der Schiene als Verkehrsträger. Insbesondere dem Verfall von Infrastruktur und Fahrzeugen gilt es durch ein stärker europäisch ausgerichtetes Konzept im Eisenbahnsektor entgegenzuwirken.

Zahl der Verkehrstoten ist 2012 rückläufig

So wie die aktuellen statistischen Angaben vermuten lassen, sinkt die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich von 2012 zum Vorjahr wieder. Die Bundesanstalt für den Straßenverkehr (BASt) rechnet für das Jahr 2012 mit maximal 3750 Getöteten, das würde einem Rückgang gegenüber 2011 von 6,5 Prozent entsprechen. Allerdings läge die Zahl dann noch immer über dem Niveau von 2010: Damals kamen 3648 Menschen im Straßenverkehr ums Leben – das war der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung.

Dritte EU-Führerscheinrichtlinie: Was ändert sich 2013?

Der neue EU-Führerschein soll die Vielzahl der Führerscheinarten reduzieren.

Straßburg: EU-Parlament nimmt Verordnung zur Typgenehmigung von L-Fahrzeugen an

Das Europäische Parlament hat in Straßburg am 20. November in erster Lesung eine „Verordnung über die Genehmigung von zweirädrigen, dreirädrigen und vierrädrigen Fahrzeugen sowie über die entsprechende Marktüberwachung“ angenommen. Zwei- oder dreirädrige Fahrzeuge sollen damit sicherer und umweltfreundlicher werden, wenn die Vorschriften ab 2016 gelten. Die Vorschriften umfassen ebenfalls leichte und schwere Straßen-Quads und Vierradmobile.

Typgenehmigung: Aktuelle Regeln für KFZ (01.11.2012)

Am 1. November 2012 trat eine Verordnung in Kraft, die neue Kraftfahrzeuge sicherer machen sollte. Autohersteller müssen seitdem die "Verordnung von 2009 über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeuganhängern und von Systemen, Bauteilen und selbstständigen technischen Einheiten für diese Fahrzeuge hinsichtlich ihrer allgemeinen Sicherheit" beachten.

VdTÜV: Das erreichte Niveau der deutschen HU muss erhalten bleiben!

Der VdTÜV begrüßt den Vorstoß der EU-Kommission, mit einheitlichen Standards in Fahrzeugüberwachung die Verkehrssicherheit in Europa zu erhöhen. Dennoch sieht der Verband erheblichen Nachbesserungsbedarf. Insbesondere das hohe Niveau der Hauptuntersuchung in Deutschland darf durch eine europäische Verordnung nicht gesenkt werden.

Erreichtes Niveau der deutschen HU muss erhalten bleiben!

Der VdTÜV begrüßt den Vorstoß der EU-Kommission, mit einheitlichen Standards in der Fahrzeugüberwachung die Verkehrssicherheit in Europa zu erhöhen. Dennoch sieht der Verband erheblichen Nachbesserungsbedarf.

BASt veröffentlicht MPU-Statistik 2011

2011 gab es zwei Prozent weniger medizinisch-psychologische Untersuchungen (MPU) in Deutschland als das Jahr zuvor. Dieses Ergebnis veröffentlichte die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Den größten Anteil der MPU-Klienten, die ihren Führerschein verloren haben, bilden die erstmalig alkoholauffälligen Kraftfahrer mit 28 Prozent.

Ernüchterung: Zahl der Verkehrstoten in der EU sinkt nur leicht

Durchwachsen fällt der 6. PIN-Report aus. In dem Werk analysiert der European Road Safety Council (ETSC) jedes Jahr die Zahl der Todesfälle im Straßenverkehr in den Mitgliedstaaten der EU sowie Israel, Norwegen, Schweiz und Serbien. Für alle Länder betrachtet, ging die Zahl der Verkehrstoten 2011 um drei Prozent auf rund 30.100 zurück. Bei Betrachtung des Rückgangs von 2009 auf 2010 tritt bei allen Fortschritten aber schnell Ernüchterung ein: Damals vermeldete ETSC eine Senkung um 11 Prozent.

Seit 1. Juli: Neuerungen bei der Hauptuntersuchung treten in Kraft

Bei der Hauptuntersuchung (HU) gibt es seit dem 1. Juli 2012 einige Änderungen. Regelmäßig wird der rechtliche Rahmen der HU den aktuellen Gegebenheiten und den technischen Neuerungen angepasst. Wesentlichste Änderung ist wohl die Einführung einer umfassenden Elektronikprüfung. Der Sachverständige prüft künftig alle sicherheitsrelevanten elektronischen Systeme - etwa ABS, ESP, den Abstandsregler oder die Auslöser für Airbags - direkt über eine Schnittstelle auf ihre Funktionsfähigkeit.