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Das Personenbeförderungsgesetz fit für das digitale Zeitalter machen

Der TÜV-Verband begrüßt die Bestrebungen der Bundesregierung, das Personenbeförderungsgesetz mit den geltenden Verordnungen in der aktuellen Legislaturperiode zu modernisieren. Dabei gilt es, die individuelle Mobilität der Menschen zu stärken und neue Angebotsformen zur Verbesserung des Mobilitätsangebots zu fördern, insbesondere im ländlichen Raum.

Grenze zur Anordnung der MPU auf 1,1 Promille absenken – Teilnahme am Alkohol Interlock-Programm ermöglichen

Autofahrer, die mit 1,6 Promille Blutalkoholkonzentration und mehr auffallen, müssen eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) absolvieren, wenn sie ihre Fahrerlaubnis zurückerlangen wollen. Diese Grenze sollte auf 1,1 Promille abgesenkt werden. Zugleich sollte es der Gesetzgeber geeigneten Personen ermöglichen, durch die Verwendung einer alkoholsensitiven Wegfahrsperre (Alkohol Interlock) mit begleitender verkehrspsychologischer Rehabilitation die Sperrfrist deutlich zu verkürzen. Das fordert der TÜV-Verband in seinem Positionspapier.

TÜV-Klassik-Report (15): Ford Capri – „Ein außergewöhnliches Fahrzeug für einen gewöhnlichen Markt“

In den 1960er Jahren wurde der Wunsch nach einem praktischen Fahrzeug für die ganze Familie laut, das trotzdem Individualität, Design und Sportlichkeit verkörpern sollte. Daraufhin entwickelte Ford ein Auto, das folgende Kriterien erfüllte: Sportliche Karosserie im Stile eines Sportcoupés, komfortables Interieur mit Platz für vier Erwachsene und ein erschwinglicher Verkaufspreis.

Gemeinsame Position: Vehicle and Road Safety – Neue Ansätze für Fahrzeug- und Straßenverkehrssicherheit

VdTÜV und DEKRA begrüßen den Verordnungsvorschlag der EU-Kommission über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern (COM 2018) 286 final vom 17. Mai 2018. Die Reform soll die Verkehrssicherheit erhöhen sowie die Zahl der Unfalltoten und -verletzten reduzieren. Der Verordnungsentwurf schlägt hierzu weitreichende Verbesserungen im Bereich der aktiven und passiven Sicherheit vor. Aus Sicht des VdTÜV und DEKRA müssen die Verfahren für das Inverkehrbringen und die Anforderungen von Fahrzeugen wirksam, transparent und klar bestimmt sein.

VdTÜV-Position: Geräuschemissionen von Fahrzeugen

Bei der Typgenehmigung muss der Fahrzeughersteller nachweisen, dass sein Fahrzeug bestimmte Lärmpegel nicht überschreitet. Die Höhe dieser Lärmpegel für das fahrende Fahrzeug beschreiben international harmonisierte Regelwerke. Für das stehende, in Betrieb befindliche Fahrzeug sind lediglich Messverfahren definiert – Grenzwerte sind jedoch derzeit nicht gesetzt. Für die Ermittlung der Fahrgeräusche muss auf einer normierten Teststrecke ein definierter Prüfablauf durchfahren werden. Dabei müssen alle gemessenen Lärmpegel der zugrunde gelegten Vorschrift entsprechen. Den grundsätzlichen Vorgaben des §30 Abs. 1, Nr. 1 der StVZO folgend, stehen wir als VdTÜV dafür ein, dass die Belastung der Umwelt – und damit der betroffenen Bürger – auf das tatsächlich unvermeidbare Maß zu beschränken ist.

VdTÜV-Position: Verkehrs- und Betriebssicherheit moderner Fahrzeuge unabhängig prüfen – ein Leben lang

Der Weg zum hochautomatisierten und vernetzten Fahren führt zu einer deutlichen Zunahme von komplexen und voneinander abhängigen Systemen innerhalb und außerhalb des Fahrzeugs. Derzeit eingesetzte Assistenzsysteme verfügen mit zahlreichen Steuergeräten über intelligente und komplexe Sensorik und Aktorik. Die Sicherheit der Fahrzeuge und Systeme wird zunehmend durch die sicherste und aktuellste Software für die jeweiligen Fahrzeugkomponenten und das Gesamtfahrzeugsystem definiert. Die Fortentwicklung und die Absicherung dieser Systeme mittels Softwareupdates durch die Hersteller werden in immer kürzeren Intervallen erforderlich werden. Dies bedeutet, dass bereits bei der Entwicklung und Genehmigung dieser Systeme, die künftige Überprüfbarkeit auch im Rahmen der periodischen Fahrzeugüberwachung für den Fahrzeuglebenszyklus implementiert werden muss.

Gemeinsame Position zum Brexit: Folgen für Strassen- und Schienenverkehr

Im Vorfeld der Tagung des Europäischen Rates vor zwei Wochen haben der TÜV-Verband gemeinsam mit DEKRA den Status und die rechtlichen Folgen eines Brexit für die Typgenehmigung von neuen Fahrzeugen und die Gültigkeit von Zertifikaten im Bereich Eisenbahn analysiert und Vorschläge für eine gemeinsame Vereinbarung zwischen UK und EU-27 veröffentlicht.

Anhörung im Bundestag: Nachrüstungen werden nicht ausreichen

Die Emission von Luftschadstoffen – als bedeutendste umweltbedingte Ursache für vorzeitige Todesfälle in Deutschland und der EU – hat sich in den letzten Jahren verringert, dennoch besteht in vielen Städten immer noch Handlungsbedarf. Am 25. Juni 2018 beschäftigte sich die öffentliche Anhörung im Bundestag mit dem Thema Verbesserung der Luftqualität und diskutierte Maßnahmen, dieses Ziel zu erreichen.

Das war die Lunch Debate zu Verkehrssicherheit im Europaparlament

Am 27. Juni 2018 folgten über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Einladung des Thüringer Europa-Abgeordneten Dr. Dieter-Lebrecht Koch, der EVP, des ETSC, Transport&Environment und des VdTÜV zu einem parlamentarischen Mittagessen in Brüssel.

VdTÜV-Stellungnahme zur Verbesserung der Luftqualität und den Nachrüstungen von Diesel-Fahrzeugen

Zur Verbesserung der Luftqualität und der Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen befragt der Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur am Montag, den 25. Juni 2018, Sachverständige in einer öffentlichen Anhörung. Die Anträge der Fraktionen der FDP und der Linken bewertet der TÜV-Verband in einer schriftlichen Stellungnahme.