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Gemeinsame Position zur Ausgestaltung des Fahrmodusspeichers (DSSAD)

Moderne Kraftfahrzeuge werden zunehmend mit hoch- und vollautomatisierten Fahrfunktionen ausgestattet sein, die in der Lage sind, die Fahrzeugführung für einen gewissen Zeitraum bzw. komplett zu übernehmen. Der Fahrzeugführer gewinnt hierdurch immer mehr Freiheit, indem er sich unter bestimmten Voraussetzungen dauerhaft vom Verkehrsgeschehen abwenden kann und die Fahraufgabe vollständig an das Fahrzeug delegiert. Zugleich wird die fortschreitende Automatisierung und Vernetzung der Fahrzeuge dazu führen, dass Fahrzeughersteller oder Infrastrukturbetreiber zunehmend in den Vordergrund rücken, wenn es um die Frage geht, wer für einen Unfall oder einen Verkehrsverstoß verantwortlich ist.

Cybersecurity in einem digital vernetzten Eisenbahnsystem

Die Digitalisierung verändert die Mobilitätsbranche fundamental. Der Eisenbahnsektor steht in zunehmendem Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern. Dennoch kann der Eisenbahnsektor von den neuen digitalen Möglichkeiten besonders profitieren. Der VdTÜV e.V. analysiert, welche Vorschriften zur Sicherstellung einer weitgehenden Security einzuhalten beziehungsweise welche Vorkehrungen zu treffen sind.

Elektrokleinstfahrzeuge: die neue Fahrzeugkategorie der Mobilität

Der Verband der TÜV e.V. begrüßt den Entwurf der Bundesregierung zur Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV), der moderne elektrisch betriebene Fahrzeuge regulieren soll. Der Verordnungsentwurf schließt eine wichtige Lücke bei den bisher über die Mobilitätshilfenverordnung (MobHV) geregelten Kleinstfahrzeugen und erweitert den Geltungsrahmen für Fahrzeuge, die im Zuge multimodaler Verkehre insbesondere den innerstädtischen Verkehr entlasten und Verkehrsträger vernetzen können.

Gemeinsame Position: Zugang zu Fahrzeugdaten über die Remote-Fahrzeugschnittstelle

Die technischen Prüforganisationen haben einen Fünf-Punkte-Plan für die Prüfung und Überwachung digitaler Funktionen von Fahrzeugen vorgelegt. Die gemeinsame Position haben die TÜV-Organisationen, DEKRA, GTÜ, KÜS und die FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH unter Federführung des TÜV-Verbands entwickelt.

Förderprogramm für Abbiegeassistenten in Nutzfahrzeugen

Der TÜV-Verband ist Sicherheitspartner der Aktion „Abbiegeassistent“ des Bundesverkehrsministeriums. Das Förderprogramm dient dazu, Nutzfahrzeuge noch vor dem verpflichtenden Einbau in Neufahrzeugen ab dem Jahr 2022 mit modernen Assistenzsystemen auszustatten. Der TÜV-Verband beschreibt Wege, wie Speditionen und andere Fuhrparkbetreiber an dem Programm teilnehmen können.

Das Personenbeförderungsgesetz fit für das digitale Zeitalter machen

Der TÜV-Verband begrüßt die Bestrebungen der Bundesregierung, das Personenbeförderungsgesetz mit den geltenden Verordnungen in der aktuellen Legislaturperiode zu modernisieren. Dabei gilt es, die individuelle Mobilität der Menschen zu stärken und neue Angebotsformen zur Verbesserung des Mobilitätsangebots zu fördern, insbesondere im ländlichen Raum.

Grenze zur Anordnung der MPU auf 1,1 Promille absenken – Teilnahme am Alkohol Interlock-Programm ermöglichen

Autofahrer, die mit 1,6 Promille Blutalkoholkonzentration und mehr auffallen, müssen eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) absolvieren, wenn sie ihre Fahrerlaubnis zurückerlangen wollen. Diese Grenze sollte auf 1,1 Promille abgesenkt werden. Zugleich sollte es der Gesetzgeber geeigneten Personen ermöglichen, durch die Verwendung einer alkoholsensitiven Wegfahrsperre (Alkohol Interlock) mit begleitender verkehrspsychologischer Rehabilitation die Sperrfrist deutlich zu verkürzen. Das fordert der TÜV-Verband in seinem Positionspapier.

TÜV-Klassik-Report (15): Ford Capri – „Ein außergewöhnliches Fahrzeug für einen gewöhnlichen Markt“

In den 1960er Jahren wurde der Wunsch nach einem praktischen Fahrzeug für die ganze Familie laut, das trotzdem Individualität, Design und Sportlichkeit verkörpern sollte. Daraufhin entwickelte Ford ein Auto, das folgende Kriterien erfüllte: Sportliche Karosserie im Stile eines Sportcoupés, komfortables Interieur mit Platz für vier Erwachsene und ein erschwinglicher Verkaufspreis.

Gemeinsame Position: Vehicle and Road Safety – Neue Ansätze für Fahrzeug- und Straßenverkehrssicherheit

VdTÜV und DEKRA begrüßen den Verordnungsvorschlag der EU-Kommission über die Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern (COM 2018) 286 final vom 17. Mai 2018. Die Reform soll die Verkehrssicherheit erhöhen sowie die Zahl der Unfalltoten und -verletzten reduzieren. Der Verordnungsentwurf schlägt hierzu weitreichende Verbesserungen im Bereich der aktiven und passiven Sicherheit vor. Aus Sicht des VdTÜV und DEKRA müssen die Verfahren für das Inverkehrbringen und die Anforderungen von Fahrzeugen wirksam, transparent und klar bestimmt sein.

VdTÜV-Position: Geräuschemissionen von Fahrzeugen

Bei der Typgenehmigung muss der Fahrzeughersteller nachweisen, dass sein Fahrzeug bestimmte Lärmpegel nicht überschreitet. Die Höhe dieser Lärmpegel für das fahrende Fahrzeug beschreiben international harmonisierte Regelwerke. Für das stehende, in Betrieb befindliche Fahrzeug sind lediglich Messverfahren definiert – Grenzwerte sind jedoch derzeit nicht gesetzt. Für die Ermittlung der Fahrgeräusche muss auf einer normierten Teststrecke ein definierter Prüfablauf durchfahren werden. Dabei müssen alle gemessenen Lärmpegel der zugrunde gelegten Vorschrift entsprechen. Den grundsätzlichen Vorgaben des §30 Abs. 1, Nr. 1 der StVZO folgend, stehen wir als VdTÜV dafür ein, dass die Belastung der Umwelt – und damit der betroffenen Bürger – auf das tatsächlich unvermeidbare Maß zu beschränken ist.