VdTÜV veranstaltet 5. Fit to Drive-Kongress in Den Haag

Expertengespräch zu den Themen Fahrtüchtigkeit und Verkehrssicherheit: Anfang April treffen sich in Den Haag internationale Fachleute, um unter anderem über die Auswirkungen von Drogen und Alkohol im Straßenverkehr zu diskutieren. Der VdTÜV organisiert bereits zum fünften Mal den Fit to Drive-Kongress.
In Den Haag in den Niederlanden veranstaltet der VdTÜV Anfang April den 5. Fit to Drive-Kongress. Fachleute diskutieren zu den Themen Fahrtüchtigkeit und Verkehrssicherheit. (Foto: zululord/Photocase)
Nicht alle EU-Mitgliedstaaten haben die Regeln zum Fahrerlaubniserwerb korrekt umgesetzt. Dafür gab es nun eine Ermahnung von der Kommission. (Foto: zululord/Photocase)

Reality and Vision - Common problems, European Solutions: Unter diesem Motto findet am 7. und 8. April 2011 in Den Haag der 5. Fit to Drive-Kongress statt. Der VdTÜV veranstaltet den Kongress mit Themen rund um Fahrtüchtigkeit und Verkehrssicherheit. Partner bei der Organisation sind 2011 SWOV (Institute for Road Safety Research) und CBR (Centraal Bureau Rijvaardigheidsbewijzen) aus den Niederlanden.

Beitrag zur European Road Safety Charter

Der niederländische Kongress ist die 5. Station in einer Serie von Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt auf Sicherheit individueller Mobilität. Fit to Drive ist ein Beitrag zur European Road Safety Charter. Bereits 2004 hatte die EU-Kommission dieses Programm aufgelegt, um Mitgliedstaaten, Verbände, Kommunen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu noch mehr Einsatz im Bereich Verkehrssicherheit zu bewegen. So soll die Zahl der Verkehrstoten in der EU gesenkt werden. Der VdTÜV gehörte in Dublin zu den Erstunterzeichnern der Charta.

Europäischer Ansatz

Fit to Drive dient als Forum, auf dem die Teilnehmer über die Entwicklung der individuellen Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer diskutieren. Individuelle Mobilität muss im Einklang mit den Sicherheitsinteressen der Gesellschaft stehen. Fachleute mit internationalem Ruf wollen hierzu einen europäischen Ansatz entwickeln, der sich dieser Herausforderung annimmt.

Schwerpunkt: Auswirkung von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

Vertreter von EU-Institutionen sowie Experten aus vielen Staaten Europas werden unter anderem zu folgenden Themen sprechen:

> Verkehrserziehung

> Fahrausbildung

> Drogen und Alkohol im Straßenverkehr

> Strafpunkte-Systeme

> Rehabilitation von auffällig gewordenen Fahrern

> Verhalten älterer Verkehrsteilnehmer

> Einfluss chronischer Krankheiten auf die Unfallbeteiligung

> das holländische Alkohol Interlock Programm

> Verkehrssicherheit für Lkw-Fahrer

Ansprechpartner

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