VdTÜV begrüßt rund 650 Gäste auf seinem Jahresempfang

Historische Dampfloks, ein lauer Sommerabend und angeregte Diskussionen: Der Jahresempfang des VdTÜV lockte mehr als 600 Gäste ins Deutsche Technikmuseum. Matthias Wissmann, VDA-Präsident und Gastredner, betonte die gute Zusammenarbeit zwischen den TÜV und der Automobilindustrie.
VDA-Präsident Matthias Wissmann war Gastredner des VdTÜV-Jahresempfangs. (Bild: Thomas Rosenthal/VdTÜV)
VDA-Präsident Matthias Wissmann war Gastredner des VdTÜV-Jahresempfangs. (Bild: Thomas Rosenthal/VdTÜV)

Der Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) veranstaltete am 8. Juni seinen Jahresempfang. Der Tradition folgend fand die Veranstaltung auch in diesem Jahr im Deutschen Technikmuseum statt. Rund 650 Gäste folgten der Einladung des Verbandes und kamen vor historischer Kulisse, dem ehemaligen Anhalter Güterbahnhof, zusammen. Die vielen Dampfmaschinen im Museum erinnern an die Entstehung der Überwachungs-Vereine.

Weltweit anerkannter Ruf

Dr. Guido Rettig, Vorsitzender des VdTÜV, betonte in seiner Rede unter anderem die Bedeutung des Expertenwissens der TÜV-Mitarbeiter für den Wirtschaftsstandort Deutschland: "Unser Ziel war und ist es, durch Sicherheit, Qualität und Zuverlässigkeit die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, die wirtschaftliches Wachstum fördern und technologischen Fortschritt ermöglichen." Insbesondere in Zeiten offener Märkte kommt den Dienstleistungen der TÜV eine besondere Bedeutung zu: "Die Marke TÜV steht für Qualität, Sicherheit und Glaubwürdigkeit und genießt einen weltweit anerkannten Ruf. In einer globalisierten Welt, in der die Handelsströme untrennbar miteinander verflochten sind, rückt das Prinzip der unabhängigen Drittprüfung durch die TÜV mehr und mehr in den Mittelpunkt."

Auch die Verbraucher sind Gewinner

Nicht nur der Wirtschaftsstandort Deutschland und die Unternehmen profitieren direkt von den TÜV-Dienstleistungen, sondern auch die Verbraucher: "Die Arbeit unserer TÜV-Experten schafft Vertrauen in neue Techniken. Von unserem Erfahrungsschatz, unserer kontinuierlichen Forschung und unseren fachmännischen Analysen profitieren sowohl die Verbraucher als auch die Hersteller", betonte Dr. Rettig.

TÜV sind wichtige Dienstleister

Als Gastredner konnte der VdTÜV in diesem Jahr den Präsidenten des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, begrüßen. Der ehemalige Bundesverkehrsminister gab den Gästen einen Einblick in die Lage der Automobilindustrie, die durch die Wirtschaftskrise vor gewaltigen Aufgaben stehe. Diese Herausforderungen sieht der VDA aber auch als Chance und will in Zukunft auf dem Themenfeld E-Mobilität Akzente setzen. Wissmann betonte dabei die Notwendigkeit einer effektiven Kooperation von Industrie und den TÜV als Dienstleister rund um die technische Sicherheit.

Hauptuntersuchung an Elektrofahrzeugen

Zur künftigen Gestaltung der Hauptuntersuchung erklärte Wissmann: "Das größte Augenmerk bei der Hauptuntersuchung an Elektrofahrzeugen wird der Hochvolt-Technologie gelten müssen. Durch die Entwicklung eines Prüfkataloges für die Hauptuntersuchung von Elektrofahrzeugen kann der TÜV einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass E-Mobilität in Deutschland eine Erfolgsgeschichte wird." Mit Blick auf die gute Zusammenarbeit zwischen dem VdTÜV, seinen Mitgliedern und der Automobilindustrie betonte Wissmann: "Ich würde mir wünschen, dass sich diese erfolgreiche Partnerschaft auch in Zukunft fortsetzt und dass wir auch künftig die Herausforderungen, die sich stellen, gemeinsam und im partnerschaftlichen Geist bewältigen können."

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