VdTÜV-Position: Informationssicherheit von "smart products" in Europa

Entspricht der regulative Rahmen für die Produktsicherheit in Hinblick auf „smart products“ den Anforderungen oder besteht Bedarf für gesetzgeberische Nachjustierungen? Der VdTÜV analysiert den geltenden Rechtsrahmen und zeigt einige Handlungsempfehlungen auf.
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Das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) ist eine Generation neuer Produkte und Dienstleistungen, die miteinander kommunizieren können. Gemeint sind hiermit alle Produkte, Anlagen, Systeme und Anwendungen, die softwarebasiert operieren und Netzzugang haben, also „smarte“ Eigenschaften haben und somit „smart products“ sind. Bei diesen Produkten handelt es sich auch um Produkte des öffentlichen Interesses, wie z. B. Medizinprodukte, Aufzüge oder Spielzeuge. Es ist ein dynamisch wachsender Markt, dessen Bedeutung ständig zunimmt. Das BMWi geht davon aus, dass „bis zum Jahr 2020 ca. 20-50 Milliarden Geräte […] über das Internet verbunden sein“ werden.

Der europäische Gesetzgeber ist insbesondere verpflichtet, ein hohes Schutzniveau für die Verbraucher sicherzustellen. Der Regulierungsrahmen muss somit gewährleisten, dass die relevanten Wirtschaftsteilnehmer hinreichendes Vertrauen in die Sicherheit von „smart products“ setzen können, damit diese Innovationen die notwendige Akzeptanz erfahren und Wachstumspotentiale ausgeschöpft werden.

Es stellt sich jedoch die Frage, ob der geltende regulative Rahmen für die Produktsicherheit mit Blick auf „smart products“ anforderungsgerecht ausgestaltet ist oder ob sich insofern Bedarf für gesetzgeberische Nachjustierungen ergibt.

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