Gemeinsame Position zum Brexit: Folgen für Strassen- und Schienenverkehr

Im Vorfeld der Tagung des Europäischen Rates vor zwei Wochen haben der TÜV-Verband gemeinsam mit DEKRA den Status und die rechtlichen Folgen eines Brexit für die Typgenehmigung von neuen Fahrzeugen und die Gültigkeit von Zertifikaten im Bereich Eisenbahn analysiert und Vorschläge für eine gemeinsame Vereinbarung zwischen UK und EU-27 veröffentlicht.
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Unabhängig von den Ergebnissen der Verhandlungen muss ein regulatorisches Auseinanderdriften der beiden Völkerrechtssubjekte vermieden werden. Die Experten der Technischen Dienste von TÜV und DEKRA waren sich bei den Gesprächen im gemeinsamen Workshop einig, dass sowohl Großbritannien als auch die EU-27 eine wertvolle Beziehung einbüßen werden, wenn nicht für beide Seiten eine angemessene und proportionale Vereinbarung gefunden wird. Mit rund 100 Produktionsstandorten sind deutsche Automobilhersteller und viele Zulieferer im Vereinigten Königreich vertreten, auf die die Änderungen durch den Brexit direkte Auswirkungen haben.

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