TÜV NORD in Second Life. Kompetenz künftig auch auf 3D-Plattform im Internet erlebbar

„Der innovative Einsatz von Informationstechnologien ist ein wichtiger Baustein der Zukunftsaufstellung unseres Unternehmens“ erklärte Dr. Guido Rettig, Vorsitzender des Vorstandes der TÜV NORD Gruppe, Hannover, bei der virtuellen Grundsteinlegung seiner Organisation auf der Web 3D-Plattform Second Life. Ein Engagement, das die TÜV NORD Gruppe als aktiven Teilhaber und Treiber auf diesem medialen Zukunftsfeld frühzeitig positionieren will.
v. l.: Gunnar Thaden, IT-Leiter der TÜV NORD Gruppe, Dr. Guido Rettig, Vorsitzender des Vorstands der TÜV NORD Gruppe, Jochen May, Konzern-Kommunikation der TÜV NORD Gruppe, in Second Life (Bild: TÜV NORD)
v. l.: Gunnar Thaden, IT-Leiter der TÜV NORD Gruppe, Dr. Guido Rettig, Vorsitzender des Vorstands der TÜV NORD Gruppe, Jochen May, Konzern-Kommunikation der TÜV NORD Gruppe, in Second Life (Bild: TÜV NORD)

„Der innovative Einsatz von Informationstechnologien ist ein wichtiger Baustein der Zukunftsaufstellung unseres Unternehmens“ erklärte Dr. Guido Rettig, Vorsitzender des Vorstandes der TÜV NORD Gruppe, Hannover, bei der virtuellen Grundsteinlegung seiner Organisation auf der Web 3D-Plattform Second Life. Ein Engagement, das die TÜV NORD Gruppe als aktiven Teilhaber und Treiber auf diesem medialen Zukunftsfeld frühzeitig positionieren will.

Second Life wurde 1999 von Linden Lab in San Francisco entwickelt und ging 2003 online. Rund 1,5 Millionen Nutzer sind hier weltweit aktiv. Überproportional viele von Ihnen zählen zur internationalen Bildungselite aus dem Hochschulbereich. Ein ideales Terrain für ein technisches Dienstleistungsunternehmen, Themen der Zukunft wissenschaftlich zu diskutieren, voranzutreiben und zum Dialog einzuladen. Ganz abgesehen von den Möglichkeiten, die interne Kommunikation wie auch die mit Kunden, beispielsweise Diskussionen, Meetings, Tagungen, deutlich und zudem visuell zu vereinfachen. Dabei befindet sich die TÜV NORD Gruppe in guter Gesellschaft mit namhaften Unternehmen und Institutionen wie IBM und der Deutschen Post, renommierten internationalen Hochschulen wie Princeton und MIT oder auch der Handelskammer Hamburg, die bereits Repräsentanzen in Second Life eröffneten.

Dieses Umfeld will Dr. Rettig mit seiner Organisation sowie deren Kompetenz und Expertise aktiv bereichern und umgekehrt auch davon profitieren: „Second Life und vor allem das Web 3D sind für uns eine ideale Simulations- und Virtualisierungsplattform, um dort vor allem mit dem Zukunftsthema Klimaschutz Erfahrung zu sammeln. Schließlich stehen wir an der Spitze technischer Dienstleistungen und beraten führende Unternehmen lokal, regional, national und international.“

Mit der Grundsteinlegung der TÜV NORD Gruppe bei Second Life gelang ein parallel mit drei realen Standorten vernetztes virtuelles Pressegespräch. Als Innovation am Markt präsentierte Dr. Rettig die ebenfalls erste virtuelle TÜV-STATION, die den aktiven 3D-Pionieren in Second Life eine Plattform bietet, die TÜV NORD Gruppe der Zukunft auf ganz neue Art zu entdecken. Unter vielen Aspekten wird das breite Kompetenzfeld der Gruppe zum Klimaschutz im Bereich Energie (Energieeffizienz, Windenergie, Brennstoffzellen, Biogasanlagen, CO2-arme Kraftwerke) gezeigt. Zu bestimmten Sprechzeiten wird den Usern ein realer Berater als so genannter Avatar, eine Second Life-Figur, für konkrete Fragen und Antworten zur Verfügung stehen, begleitet von vielen Möglichkeiten medial gestützter Information und Interaktion. Begleitet wird die TÜV NORD Gruppe bei Ihrem Auftritt von der Hamburger Agentur Büro X.

Ein Beispiel der interaktiven Welt des Dienstleistungsunternehmens für das Second Life-Publikum ist die Bodenradar-Demonstrationszone. In ihr sind unterschiedliche zu suchende Gegenstände versteckt, die Plattformnutzer mit einem Bodenradar absuchen können. Dabei werden ihnen unterschiedliche, grundlegende Leistungsbereiche des Geräts demonstriert. Der Radar-Monitor zeigt zunächst ein typisches Bodenbild des Fundes. Bereits nach einigen Sekunden wird den Avataren auf einem zweiten Bild des Monitors die Deutung des Fundes gezeigt. Dieses Anwendungsbeispiel ist nahezu auf alle Kompetenz-Bereiche der TÜV NORD Gruppe übertragbar.

Nachgedacht wird auch über Anwendungen wie ein begehbares Null-Energie-Haus mit multimedialer Ausstattung, dreidimensionaler Veranschaulichung und interaktiven Informationsangeboten. Oder den Bau eines spektakulären Objekts wie einem solarthermischen Kraftwerk. „Es geht uns nicht darum, nur dabei zu sein. Vielmehr ist es unser Anspruch, aktive und interaktive wissenschaftliche und technische Einblicke in eine neue dreidimensionale, virtuelle Kommunikationswelt zu gewähren“, konstatiert Dr. Rettig. Der innovative Einsatz von Informationstechnologien sei ein wichtiger Baustein im Rahmen der „Zukunftsaufstellung“ der TÜV NORD Gruppe. Sein Fazit: „Hier liegt viel Potenzial. Denken Sie nur an die ersten Tage im Internet und was seit dem alles passiert ist.“

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