TÜV NORD CERT: Schritt für Schritt zum zertifizierten Ethik-Managementsystem

Die Einbindung von Prozessen auf Basis wirtschaftsethischer Leitbilder und Verhaltensregeln lässt sich nicht mit standardisierten Produktionsabläufen gleichsetzen. Verfahren zur Zertifizierung eines Ethik-Managementsystems basieren auf vorhandenen unternehmensspezifischen Grundsätzen, Wertvorstellungen oder Managementsystemen. So variieren denn auch die Prüfinhalte, die ausgerichtet sind an den entsprechenden Leitlinien, die für das jeweilige Unternehmen relevant sind. Ausschlaggebend sind daher die festgelegten Kriterien aus einem Auftaktgespräch. Die Assessoren ermitteln den Status-quo, geben Feedback zu Verbesserungspotenzialen.
Ethik-Managementsysteme erstmals durch TÜV NORD CERT zertifizierbar
Bild: TÜV NORD AG

Die Einbindung von Prozessen auf Basis wirtschaftsethischer Leitbilder und Verhaltensregeln lässt sich nicht mit standardisierten Produktionsabläufen gleichsetzen. Verfahren zur Zertifizierung eines Ethik-Managementsystems basieren auf vorhandenen unternehmensspezifischen Grundsätzen, Wertvorstellungen oder Managementsystemen. So variieren denn auch die Prüfinhalte, die ausgerichtet sind an den entsprechenden Leitlinien, die für das jeweilige Unternehmen relevant sind. Ausschlaggebend sind daher die festgelegten Kriterien aus einem Auftaktgespräch. Die Assessoren ermitteln den Status-quo, geben Feedback zu Verbesserungspotenzialen. Am Ende dieses Prozesses steht ein Assessment. Hier geht es vor allem um diese Fragen: Wie wurde das Ethik-Managementsystem eingeführt, wie werden die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden des Unternehmens ermittelt und festgelegt, welche personellen und finanziellen Voraussetzungen für die Einführung, Aufrechterhaltung und Verbesserung eines Ethik-Managementsystems sind gegeben, wie wird der Erfolg gemessen und wie wird das System weiter entwickelt. Antworten hierauf werden nicht nur im Unternehmen selbst bei Führungskräften, Mitarbeitern und Betriebsräten gesucht, sondern auch bei Repräsentanten der Aufsichtsgremien, Kunden, Lieferanten und anderen Interessengruppen. Am Abschluss eines erfolgreichen Zertifizierungsprozesses steht ein Zertifikat, das unter Einbeziehung der Expertise des Ethikverbands der Deutschen Wirtschaft detailliert freigegeben wird.