Straßenfest am 6.9. in Steglitz: Besucher erleben Elektromobilität

Elektrisches Fahren, laden statt tanken und geräuschlos unterwegs – die Technologie der Zukunft können Besucher auf dem Steglitzer Straßenfest unter dem Motto „urbane Mobilität“ live erleben und selbst ausprobieren.
Postkarte eMO Straßenfest NBHS 14
8. Straßenfest mit Nachbarn unter dem Motto "Urbane Mobilität" in Steglitz (© Franziska Dabitz Grafikdesign)

Elektrofahrzeuge, Pedelecs und E-Bikes, eine mit Strom betriebene Carrerabahn durch den Antrieb eines E-Bikes und technische Experimente für Kinder von „TÜV Kids“ stehen den Besuchern an dem Tag zur Verfügung. Spielangebote, Informationsstände, kulinarische Köstlichkeiten, eine Tombola, ein Trödelmarkt sowie ein buntes Bühnenprogramm bieten Groß und Klein zusätzliche Angebote.

Auch zwei Podiumsdiskussionen zur Elektromobilität finden auf der Bühne statt: Einmal eine Expertenrunde mit dem Staatssekretär für Stadtentwicklung, Christian Gäbler, Gernot Lobenberg, Leiter der Agentur für Elektromobilität eMO und Dr. Klaus Brüggemann, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des VdTÜV und zweitens ein Erfahrungsaustausch mit Fahrern des Nachbarschaftsheims und den Herstellern der E-Autos. Elektroautos auf den Berliner Straßen sind bislang ein seltenes Bild – Woran liegt das? Wie alltagstauglich sind E-Fahrzeuge? Und was muss dafür getan werden, damit bis 2020 eine Million E-Autos auf den deutschen Straßen fahren?  Diese und weitere Fragen werden diskutiert.

Der VdTÜV beteiligt sich seit Ende 2013 am Schaufenster Elektromobilität der Bundesregierung. Ziel ist es, Elektromobilität für die Öffentlichkeit erlebbar und vorstellbar zu machen, um langfristig mehr Elektroautos auf die Straße zu bringen. Mit dem Forschungsprojekt „Elektromobilität für soziale Einrichtungen“ überreichte der VdTÜV dem Nachbarschaftsheim Schöneberg, der Björn Schulz Stiftung und dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Berlin für drei Jahre jeweils drei E-Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller. Die Fahrzeuge Renault Zoe, Nissan Leaf und Mercedes Vito werden bei maximaler Auslastung im Berufsalltag der Einrichtungen getestet und bewertet. Die Erfahrungen der Fahrer werden dokumentiert und für weitere Forschungsprojekte im gesamten Schaufenster genutzt.

Das Straßenfest „urbane Mobilität“ findet statt:
am 6. September 2014
von 14 – 18 Uhr
am Lauenburger Platz in Steglitz, 12157 (nahe S-Bahnhof Feuerbachstraße)
Eingeladen sind alle Berliner sowie Mobilitätsinteressierten. Der Eintritt ist kostenlos.

Die Bundesregierung hat im April 2012 vier Regionen in Deutschland als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt und fördert auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Millionen Euro bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt. Das Projekt „Elektromobilität für soziale Einrichtungen“ ist eines von rund 30 Kernprojekten im Schaufenster Berlin-Brandenburg. Das Internationale Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg wird von der Bundesregierung sowie den Ländern Berlin und Brandenburg gefördert. Die Koordination der Projekte liegt bei der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO. Die wissenschaftlich ausgewerteten Ergebnisse aus der Projektarbeit des VdTÜV mit Unterstützung seiner Mitglieder werden den Schaufensterregionen zur Verfügung gestellt und veröffentlicht.

Ansprechpartner

Referent für Fahrzeuggenehmigung, Sichere Personenbeförderung, TÜV Bus- und Nutzfahrzeugreport, Dienstleistungsinnovationen, Elektromobilität, Abgas-Ringvergleich, Automatisiertes Fahren
T +49 30 760095-370
T +49 30 760095-320