Sommerhitze im Büro – Maßnahmen ab +26 °C Raumtemperatur nötig

In vielen Bundesländern ist heute der erste Arbeitstag nach den Sommerferien. Wer arbeiten muss, leidet aufgrund der starken Hitze im Büro. Die Hitze birgt zudem gesundheitliche Gefahren. Das Wohlbefinden, das Konzentrationsvermögen und die Leistungsfähigkeit können beeinträchtigt werden. Im schlimmsten Fall führen die hohen Temperaturen zum Hitzekollaps. Die Arbeitsmediziner der TÜV-Unternehmen geben Tipps gegen die Hitze am Arbeitsplatz.
Mittelstand Arbeiter Büro IKT
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Arbeitgeber sind rechtlich verpflichtet die Mitarbeiter vor Gefahren am Arbeitsplatz zu schützen, auch bei erhöhten Temperaturen. In der Arbeitsstätten-Richtlinie Raumtemperaturen (ASR 6) heißt es z. B., dass Arbeitgeber die Raumtemperatur in den Arbeitsräumen über 26 °C durch technische Maßnahmen senken müssen. Die Arbeitsmediziner der TÜV beraten regelmäßig Arbeitgeber, um Beschäftigte vor Gefahren am Arbeitsplatz zu schützen. Gegen die Hitze empfehlen sie folgende Maßnahmen:

Der Sonnenschutz kann durch eine effektive Steuerung von Jalousien und Schirmen im Freien geregelt werden. Die elektrischen Geräte sollten nur bei Bedarf betrieben werden, um die  innere thermische Last zu reduzieren. Die Lüftung der Räume in den frühen Morgenstunden ist gut geeignet, um die angestaute Hitze entweichen zu lassen. Auch die Nutzung von Gleitzeitregelungen ist hilfreich, um die Arbeit mehr auf die kühlen Morgenstunden zu verlegen. Die Lockerung der Bekleidungsregelungen an heißen Tagen kann zusätzlich zum Wohlbefinden beitragen.  Mitarbeiter im Freien sollten eine Sonnenbrille mit CE-Zeichen tragen und auf ausreichenden UV-Schutz achten. Wichtig ist ebenso als Arbeitgeber geeignete Getränke wie Trinkwasser bereit zu stellen.

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