RWTÜV-Stiftung gegründet / Vereinsvermögen dient künftig dem Allgemeinwohl

Am 16. Mai 2007 hat der Regierungspräsident Düsseldorf, Jürgen Büssow, im feierlichen Rahmen in seinen Amtsräumen in Düsseldorf dem Vorstand des RWTÜV e.V. die Anerkennungsurkunde für die RWTÜV Stiftung überreicht. Im Rahmen des Stiftungsprozesses wird nach dem Willen der Mitglieder des RWTÜV e.V. und mit Zustimmung der zuständigen Landesministerien in Nordrhein-Westfalen sukzessive das gesamte Vermögen des RWTÜV e.V. auf die Stiftung übertragen. Die Rechtsform der Stiftung wird in Politik und Öffentlichkeit richtigerweise gleichgesetzt mit einem auf das Allgemeinwohl zielenden Daseinszweck. Mit dem Modell der Stiftung knüpft der RWTÜV somit auch an seinen eigentlichen, ebenfalls dem Allgemeinwohl dienenden Vereinszweck an.
(v.l.) Vorstandsmitglied Dr. Elmar Legge, Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Karl Friedrich Jakob, Regierungspräsident Jürgen Büssow, Vorstandsmitglied Dr. Wilhelm Wick, sowie Reinhold Rüther, Leiter Bereich Recht und Finanzen, RWTÜV (Bild: RWTÜV e.V.)
(v.l.) Vorstandsmitglied Dr. Elmar Legge, Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Karl Friedrich Jakob, Regierungspräsident Jürgen Büssow, Vorstandsmitglied Dr. Wilhelm Wick, sowie Reinhold Rüther, Leiter Bereich Recht und Finanzen, RWTÜV (Bild: RWTÜV e.V.)

Am 16. Mai 2007 hat der Regierungspräsident Düsseldorf, Jürgen Büssow, im feierlichen Rahmen in seinen Amtsräumen in Düsseldorf dem Vorstand des RWTÜV e.V. die Anerkennungsurkunde für die RWTÜV Stiftung überreicht. Im Rahmen des Stiftungsprozesses wird nach dem Willen der Mitglieder des RWTÜV e.V. und mit Zustimmung der zuständigen Landesministerien in Nordrhein-Westfalen sukzessive das gesamte Vermögen des RWTÜV e.V. auf die Stiftung übertragen. Die Rechtsform der Stiftung wird in Politik und Öffentlichkeit richtigerweise gleichgesetzt mit einem auf das Allgemeinwohl zielenden Daseinszweck. Mit dem Modell der Stiftung knüpft der RWTÜV somit auch an seinen eigentlichen, ebenfalls dem Allgemeinwohl dienenden Vereinszweck an. Dieser besteht laut Vereinssatzung aus dem Schutz von Mensch und Umwelt vor nachteiligen Auswirkungen der Technik. Zweck der RWTÜV Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten Technik, Sicherheit und Umwelt. Langfristig werden hierfür jährlich mindestens zwei Millionen Euro zur Verfügung stehen. Der RWTÜV ist der erste Technische Überwachungs-Verein, der mit Blick auf die 2008 abgeschlossene Deregulierung diesen gesellschaftsrechtlichen Weg geht.

Stiftung führt den Gründungszweck des RWTÜV e.V. weiter

„Für uns stellte sich die Frage, wie der RWTÜV e.V. in Zukunft mit veränderten Geschäftsinhalten sinnvoll weiter geführt werden kann“, erklärt Prof. Karl Friedrich Jakob, Vorstandsvorsitzender des RWTÜV e.V., die Ausgangssituation. „Wir wollten für den RWTÜV e.V. eine Unternehmensform finden, unter der eine nachhaltige Weiterentwicklung des RWTÜV als nordrhein-westfälisches Unternehmen möglich ist, und die zugleich dem Gründungszweck des RWTÜV e.V., also dem Schutz von Menschen und Umwelt vor nachteiligen Auswirkungen der Technik, gerecht wird“, verdeutlicht Prof. Jakob die Zielsetzung.

Nach umfassender Prüfung sind Vorstand, Verwaltungsrat und Mitgliederversammlung des RWTÜV e.V. zu der Überzeugung gelangt, dass die Gründung einer RWTÜV Stiftung, auf die nach und nach das gesamte Vereinsvermögen des RWTÜV e.V. übertragen wird, dieser Zielsetzung am besten gerecht wird. Die Rechtsform der Stiftung wird in Politik und Öffentlichkeit richtigerweise gleichgesetzt mit einem auf das Allgemeinwohl zielenden Daseinszweck. Die Frage der Mittelverwendung zukünftiger Unternehmenserträge der RWTÜV e.V.-Unternehmensgruppe wird durch eine Stiftung im Sinne des Allgemeinwohls und damit in Übereinstimmung mit dem Gründungsgedanken und Vereinszweck des RWTÜV e.V. hervorragend gelöst.

Förderung von Forschung und Lehre auf den Gebieten Technik, Sicherheit und Umwelt

Die der RWTÜV Stiftung langfristig zur Verfügung stehenden Erträge aus dem Stiftungsvermögen in Höhe von jährlich mindestens zwei Millionen Euro, werden zur Verwirklichung des Stiftungszwecks eingesetzt. Der Stiftungszweck wird erfüllt durch Zuwendungen an Hochschulen und andere Forschungseinrichtungen für Forschung und Lehre auf den Gebieten Technik, Sicherheit und Umwelt. Bei der Vergabe der Mittel wird der Vorstand der Stiftung durch das Kuratorium beraten, zu dessen Mitgliedern zählen neben den drei Mitgliedern des Präsidiums des Verwaltungsrates des RWTÜV e.V. als Vertretern der Industrie ferner der Präsident der Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim und Oberhausen, Dirk Grünewald, und als Vertreter aus Wissenschaft und Forschung Prof. Eckhard Weidner, Leiter des Fraunhofer Instituts UMSICHT in Oberhausen und Prof. Klaus Görner, Leiter des Lehrstuhls für Umweltverfahrens- und Anlagentechnik der Universität Essen/Duisburg.

Der Regierungspräsident Düsseldorf, Jürgen Büssow, überreichte dem RWTÜV-Vorstand die Anerkennungsurkunde mit den Worten: „Wir haben der RWTÜV-Stiftung gerne die Anerkennung erteilt, da wir überzeugt sind, dass mit der Stiftung sowohl eine gesicherte Zukunft für die RWTÜV-Unternehmensgruppe geschaffen, als auch ein wichtiger Beitrag für Wissenschaft und Forschung in Nordrhein-Westfalen geleistet wird.“

Mit der Überführung des Vereinsvermögens des RWTÜV e.V. in die RWTÜV Stiftung wird zugleich allen Kunden, Mitarbeitern und der Politik Sicherheit für den Erhalt und das Wachstum der RWTÜV Unternehmens-gruppe in Essen gegeben. Dies wertet auch der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Dr. Wolfgang Reiniger als positives Signal: „Wir begrüßen diese Lösung. Mit der Gründung der RWTÜV Stiftung wird der Wirtschaftsstandort Essen gestärkt und dank des Stiftungszwecks profitieren auch Forschung und Lehre von diesem Schritt. Das ist für uns als Kommune ein erfreulich positives Signal.“