Forderungen für das neue Verkehrssicherheitsprogramm

Ampel Verkehrssicherheit
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2020 läuft das Verkehrssicherheitsprogramm des Bundes aus, das die vergangenen zehn Jahr über den Kurs für die Verkehrssicherheitsarbeit in Deutschland vorgab. Im vergangenen Jahrzehnt sind mehr als 34.000 Menschen im Straßenverkehr tödlich verunglückt, mehr als 600.000 wurden schwer verletzt. Auch wenn die langfristige Betrachtung sowohl für die Zahl der Unfälle mit Personenschaden als auch für die Zahl der verunglückten Personen eine deutliche positive Entwicklung zeigt, war in einzelnen Jahren der letzten Dekade immer wieder ein Anstieg der Verkehrstoten zu beobachten. Der TÜV-Verband hat nun Anforderungen an ein Verkehrssicherheitsprogramm für das neue Jahrzehnt formuliert, die maßgeblich zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit und einer damit verbundenen Reduktion der Zahl der tödlich Verunglückten und Schwerverletzten führen können.

Die Bundesregierung ist jetzt gefordert, eine übergreifende Strategie der Verkehrssicherheitsarbeit in Deutschland für die neue Dekade zu entwickeln, Schwerpunkte gefährdungsorientiert zu setzen, die notwendigen finanziellen Ressourcen bereitzustellen und den gesetzlichen Regelungsrahmen fortzuschreiben. Nicht alle besonders wirksamen Maßnahmen liegen allein in der Zuständigkeit des Bundes. Die Verantwortung liegt auch in den Händen der Länder beziehungsweise kommunaler Gebietskörperschaften, beispielsweise bei der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit. Andere zukünftige Regelungen zum Beispiel für die Zulassung von Fahrzeugen und Fahrzeugtypen werden wiederum auf europäischer und internationaler Ebene diskutiert und umgesetzt. Die Verbesserung der Verkehrssicherheit ist letztlich eine gesellschaftliche Querschnittsaufgabe und muss auf verschiedenen Ebenen beschleunigt werden.

Die Empfehlungen des TÜV-Verbands zum neuen Verkehrssicherheitsprogramm sind in untenstehendem Dokument zusammengefasst.

Das Positionspapier im Download