Die Sicherheit von Radfahrenden verbessern

Fahrrad-Bike-Ampel
©Daniel Adams via Unsplash

Immer mehr Menschen wollen die vielfältigen Angebote moderner Mobilität nutzen. Wenn Verkehrsmittel unkompliziert erreichbar und kombinierbar sind, stärkt dies den Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr. Die Vernetzung aller Verkehrsträger zu einer integrierten Mobilität ist Dank der Digitalisierung in greifbarer Nähe. Die Förderung des Radverkehrs ist ein wichtiger Bestandteil dieser Mobilitätswende. Wichtig bleibt die Verbesserung der Verkehrssicherheit insbesondere beim Radverkehr in urbanen Zentren. Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten, dass sie sich der „Vision Zero, also der mittelfristigen Senkung der Zahl der Verkehrstoten auf null, verpflichtet“ sieht.

Doch Fahrradfahrer sind im Straßenverkehr nach wie vor besonders gefährdet. Laut Statistischem Bundesamt verunglückten im Jahr 2018 insgesamt 88.850 Radfahrer auf deutschen Straßen, 445 starben. Europaweit kommt jeder zweite getötete Radfahrer bei einer Kollision mit einem Auto ums Leben. Die häufigste Unfallkonstellation für Radfahrende sind Kollisionen mit Kraftfahrzeugen beim Einbiegen, Kreuzen oder Abbiegen in Städten. Das besondere Gefährdungspotenzial sehen auch die Befragten der aktuellen TÜV Mobility Studie 2020. 44 Prozent der Befragten gaben an, dass RadfahrerInnen am stärksten gefährdet sind, und dass die Verbesserung der allgemeinen Verkehrssicherheit dieser VerkehrsteilnehmerInnen zu den Top 3 aller verkehrspolitischen Maßnahmen betrachtet wird.

Die aus VdTÜV-Sicht notwendigen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit von Radfahrenden insbesondere im urbanen Raum finden Sie in untenstehendem Positionspapier.

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