Mehr Transparenz: Ökostrom mit TÜV SÜD-Zertifikat

Die Nachfrage steigt sprunghaft, der Strom soll sauber sein. Damit das auch wirklich so ist, bietet TÜV SÜD drei verschiedene Zertifikate für Ökostrom an. Dadaurch kann der Verbraucher darauf vertrauen, dass der Strom wirklich aus regenerativen Quellen stammt.
TÜV SÜD-Zertifikate schaffen Vertrauen auch bei Ökostrom: Sie garantieren, dass Ökostrom wirklich aus regenerativen Quellen kommt. (Foto: Granatapfel5000/Photocase)
TÜV SÜD-Zertifikate schaffen Vertrauen auch bei Ökostrom: Sie garantieren, dass Ökostrom wirklich aus regenerativen Quellen kommt. (Foto: Granatapfel5000/Photocase)

In Deutschland ist die Nachfrage nach Ökostrom sprunghaft angestiegen. Mit seinen Ökostrom-Zertifikaten leistet TÜV SÜD einen wichtigen Beitrag für Transparenz und Glaubwürdigkeit auf diesem Markt. Die Zertifikate dokumentieren, dass der Ökostrom aus regenerativen Quellen stammt und den Ausbau der Erneuerbaren Energien fördert.

Orientierung an Gütesiegeln

„Ökostrom“ oder „grüner Strom“ sind keine geschützten Begriffe. Um sich vor zweifelhaften Angeboten auf dem Markt zu schützen, können sich Verbraucher an entsprechenden Gütesiegeln orientieren. Die Vergabe der TÜV SÜD-Zertifikate für Ökostrom ist an zwei Voraussetzungen gebunden. Zum einen muss die Gewinnung des Stroms aus regenerativen Quellen wie Windkraft, Wasserkraft, Sonnenenergie, Biomasse/Biogas oder Geothermie stammen oder durch Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen werden. Zum anderen muss ein bestimmter Anteil der Einnahmen in die Förderung neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung investiert werden.

Drei Zertifikate

Zurzeit bietet TÜV SÜD drei Ökostrom-Zertifikate mit verschiedenen Schwerpunkten an:

  • EE01: Der Strom muss zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammen. Mindestens 25 Prozent der Liefermenge müssen aus neuen Kraftwerken kommen. Die Preisaufschläge für Ökostrom-Angebote müssen für den Aufbau von Erneuerbaren Energien verwendet werden.
  • EE02: Der Strom muss zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammen. Die Zeitgleichheit zwischen Erzeugung und Verbrauch muss im Viertelstundenraster garantiert sein. Die Preisaufschläge müssen für den Aufbau von regenerativen Energien verwendet werden.
  • UE01: Der Strom muss zu mindestens 50 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammen, die restlichen Strommengen aus Kraft-Wärme-Kopplung. Mindestens 25 Prozent der Liefermenge muss aus neuen Kraftwerken stammen. Die Preisaufschläge müssen für den Aufbau von Erneuerbaren Energien verwendet werden.

Noch mehr Infos

Weitere Informationen gibt es unter www.tuev-sued.de/oekostrom. Neben den Kriterienkatalogen für die Ökostrom-Zertifikate gibt es hier auch eine Liste der zertifizierten Unternehmen sowie weiterführende Links zu anderen Informationsangeboten.

Ansprechpartner

Referent Fahrerlaubnis, Bildung und Personalentwicklung, Begutachtung und Förderung der Fahreignung
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