Fit für den Straßenverkehr / Der VdTÜV veranstaltet seinen dritten „Fit-to-Drive-Kongress“ in Prag

Prag, 18.6.2008. Bei Rot noch schnell über die Ampel, Fahren jenseits des Tempolimits oder alkoholisiert am Steuer: Die meisten Unfälle werden in Europa durch Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer verursacht. Trotz moderner Technologien, wie z. B. Fahrerassistenzsysteme und einer verbesserten Verkehrsinfrastruktur, sind die Unfallzahlen konstant. Zwar geht die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr zurück, aber auch jeder Schwerverletzte bedeutet menschliches Leid und volkswirtschaftlichen Schaden. Der Mensch steht daher im Mittelpunkt der internationalen Fit-to-Drive-Kongresse, auf denen jährlich Verkehrsexperten aus aller Welt über die Herausforderungen individueller Mobilität beraten. „Zur Vermeidung von Unfällen genügt der einseitige Blick auf technische Innovationen nicht, wenn gleichzeitig die Verkehrsdisziplin abnimmt und die Risikobereitschaft der Verkehrsteilnehmer steigt“, erläutert Dr. Klaus Brüggemann, Präsidiumsmitglied des Verbandes der TÜV e. V., „daher muss es auch innovative Konzepte zum Umgang mit dem Menschen im Straßenverkehr geben.“

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