EU zieht 70.000 Plagiate aus dem Verkehr

Die Europäischen Zollbehörden haben in einer gemeinsamen Aktion unter der Bezeichnung „ERMIS“ über 70.000 gefälschte Produkte sichergestellt. Beteiligt waren das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung OLAF, sowie Zollexperten der EU-Kommission, der Mitgliedstaaten sowie der ehemaligen jugoslawischen Republiken Mazedonien, Montenegro, Serbien und der Türkei.
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Europa (© Rozol - Fotolia.com)

Der Fokus von ERMIS lag auf dem Post- und Kurierverkehr, um Plagiate in diesem Vertriebskanal aufzuspüren.

634 Beschlagnahmungen und 70.000 Plagiate sichergestellt

Insgesamt wurden 634 Beschlagnahmungen durchgeführt und dabei 70.000 Plagiate sichergestellt. Mobiltelefone, Sonnenbrillen, kleine Autoersatzteile bis hin zu Arzneimitteln und pharmazeutischen Produkten, hauptsächlich aus Fernost, waren Teil der Produktpalette. Der Handel mit Produktfälschungen schadet einerseits dem rechtmäßigen Handel sowie Herstellern und andererseits den Verbrauchern. Sie werden erstens betrogen und setzten sich zudem dadurch häufig Gefahren aus, da Fälschungen erfahrungsgemäß „nicht nach den geltenden Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften hergestellt werden“, so die EU-Kommission in ihrer Pressemitteilung.

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