„Blue Registry“ sorgt für mehr Transparenz bei VER-Projekten

Eine neue Plattform für den Handel mit Emissionszertifikaten steht im Mittelpunkt von „netinforum 2007 – Klima und Energie aktuell“, das die TÜV SÜD Industrie Service GmbH am 6. Juli 2007 in München veranstaltet. Die Zertifikatsdatenbank „Blue Registry“ ermöglicht die Verwaltung von Klimaschutzprojekten, die nach einem vereinfachten Verfahren außerhalb des Kyoto-Protokolls durchgeführt werden. Weitere Themen der Veranstaltung sind der EU-Emissionshandel und die Klimaneutralität. Vor dem Hintergrund des weltweiten Klimawandels und der steigenden Energiekosten gewinnt der Einsatz von regenerativen Energien immer mehr Bedeutung. Mit dem Instrument des Emissionshandels auf Basis des Kyoto-Protokolls treiben die Vereinten Nationen unter anderem den weltweiten Ausbau von regenerativen Energien voran. TÜV SÜD Industrie Service begleitet Unternehmen und Organisationen bei der Umsetzung von entsprechenden Projekten in Industriestaaten (Joint Implementation Projects, JI) und Entwicklungsländern (Clean Development Mechanism Projects, CDM). Neu im Angebot ist die Zertifikatsdatenbank „Blue Registry“ für Projekte, die nach einem vereinfachten Verfahren außerhalb des Kyoto-Protokolls umgesetzt werden.
TÜV SÜD Czech zertifiziert naturnahe Waldbewirtschaftung

Eine neue Plattform für den Handel mit Emissionszertifikaten steht im Mittelpunkt von „netinforum 2007 – Klima und Energie aktuell“, das die TÜV SÜD Industrie Service GmbH am 6. Juli 2007 in München veranstaltet. Die Zertifikatsdatenbank „Blue Registry“ ermöglicht die Verwaltung von Klimaschutzprojekten, die nach einem vereinfachten Verfahren außerhalb des Kyoto-Protokolls durchgeführt werden. Weitere Themen der Veranstaltung sind der EU-Emissionshandel und die Klimaneutralität.

Vor dem Hintergrund des weltweiten Klimawandels und der steigenden Energiekosten gewinnt der Einsatz von regenerativen Energien immer mehr Bedeutung. Mit dem Instrument des Emissionshandels auf Basis des Kyoto-Protokolls treiben die Vereinten Nationen unter anderem den weltweiten Ausbau von regenerativen Energien voran. TÜV SÜD Industrie Service begleitet Unternehmen und Organisationen bei der Umsetzung von entsprechenden Projekten in Industriestaaten (Joint Implementation Projects, JI) und Entwicklungsländern (Clean Development Mechanism Projects, CDM). Neu im Angebot ist die Zertifikatsdatenbank „Blue Registry“ für Projekte, die nach einem vereinfachten Verfahren außerhalb des Kyoto-Protokolls umgesetzt werden.

Schlankeres Verfahren für die vereinfachte Abwicklung

„Solche von TÜV SÜD zertifizierten VER-Projekte – VER steht für Verified Emission Reduction – erfüllen inhaltlich dieselben Voraussetzungen wie Projekte nach dem Kyoto-Protokoll, laufen aber nach schlankeren regulatorischen Vorgaben ab“, sagt Klaus Nürnberger, Emissionshandelsexperte bei TÜV SÜD. Die VER-Zertifikate bieten sich zum Beispiel an, wenn Konferenzen, Sportereignisse, Flüge oder ganze Unternehmen klimaneutral gestaltet werden sollen. Die VER-Zertifikate können beispielsweise aus Klimaschutzprojekten in der Türkei stammen, deren Status im Rahmen des Kyoto-Protokoll nicht eindeutig geklärt ist. „VER-Projekte werden nicht bei den Vereinten Nationen gelistet“, erklärt Nürnberger. „Deshalb haben wir mit Blue Registry eine Plattform für die Verwaltung solcher Projekte und den Handel mit den Zertifikaten geschaffen.“

Die Datenbank sorge für Vertrauen und Glaubwürdigkeit im Zusammenhang mit dem Zertifikatehandel, betont der Experte. Projektinhaber könnten die komplette Kontoführung zu TÜV SÜD verlagern und die freien Zertifikate über „Blue Registry“ zum Verkauf anbieten. Potenzielle Käufer sehen Projekte und handelbare Zertifikate auf einen Blick. Sie können zwischen verschiedenen Zertifikaten wählen, ohne erst mit den einzelnen VER-Projektinhabern in Kontakt treten zu müssen. Händler schließlich können sich ebenfalls registrieren lassen und über „Blue Registry“ ihre Überweisungen tätigen.