Mobilität

Technologischer Fortschritt in der Mobilität und gesellschaftliche Entwicklungen schaffen effektivere und nachhaltigere Mobilitätskonzepte. Verkehrsteilnehmer wählen und wechseln ihre Verkehrsträger heutzutage situativ und zweckorientiert. Voraussetzung für die Mobilität ist die Sicherheit der Verkehrsmittel. Das System der unabhängigen Prüfung trägt zu einem hohen technischen Sicherheitsniveau und zur Einhaltung von gesetzlich vereinbarten Klima- und Umweltschutzzielen sowohl im Straßen- als auch im Schienen- und Luftverkehr bei.

Positionen

Verkehrssicherheit und Umweltschutz durch Fernzugriff auf Fahrzeugdaten

Die Digitalisierung prägt immer stärker auch den Bereich der Mobilität. Mit dem Internet der Dinge kann alles mit allem vernetzt werden, Funktionalitäten entstehen nicht mehr aus der Komponente, sondern aus dem Systemkontext heraus. Die Komplexität wird unübersichtlicher und es ergeben sich mehr Möglichkeiten, Systeme oder IoT-Komponenten zu kompromittieren. Daher fordert der TÜV-Verband den sicheren, neutralen und standardisierten Zugriff auf Fahrzeugdaten.

Gemeinsame Position zur Ausgestaltung des Fahrmodusspeichers (DSSAD)

Moderne Kraftfahrzeuge werden zunehmend mit hoch- und vollautomatisierten Fahrfunktionen ausgestattet sein, die in der Lage sind, die Fahrzeugführung für einen gewissen Zeitraum bzw. komplett zu übernehmen. Der Fahrzeugführer gewinnt hierdurch immer mehr Freiheit, indem er sich unter bestimmten Voraussetzungen dauerhaft vom Verkehrsgeschehen abwenden kann und die Fahraufgabe vollständig an das Fahrzeug delegiert. Zugleich wird die fortschreitende Automatisierung und Vernetzung der Fahrzeuge dazu führen, dass Fahrzeughersteller oder Infrastrukturbetreiber zunehmend in den Vordergrund rücken, wenn es um die Frage geht, wer für einen Unfall oder einen Verkehrsverstoß verantwortlich ist.

Aktuelles

TÜV-Verband zum Autogipfel im Kanzleramt

Vor dem heutigen Autogipfel im Kanzleramt sagte Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands (VdTÜV): „Verkehrssicherheit muss auch bei den neuen Antriebsformen ganz oben auf der Agenda stehen. Für die technische Prüfung von Elektrofahrzeugen sind neue Standards notwendig, um die Funktion von digitalen und elektronischen Komponenten wirksam kontrollieren zu können."

Neuerungen im Jahr 2020

Im Jahr 2020 treten im Prüfwesen wieder zahlreiche Neuerungen in Kraft. Der TÜV-Verband zeigt, was sich für Wirtschaft und Verbraucher ändert.

Alternative Antriebe

Antriebstechniken wie Hybrid oder Elektro etablieren sich auf dem Markt.

Automatisiertes Fahren

Moderne Fahrzeuge bieten diverse Assistenzsysteme, die das Fahren erleichtern. Die Mobilität der Zukunft geht weiter: Sie macht teilautomatisiertes, hochautomatisiertes und autonomes Fahren möglich.

Fahreignung/MPU

Jeder Kraftfahrer muss nachweisen, dass er persönlich geeignet ist, ein Kraftfahrzeug zu führen.

Fahrzeugtypgenehmigung

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Umweltschutzes in Europa müssen die Verfahren für das Inverkehrbringen von Fahrzeugen wirksam, transparent und klar bestimmt sein.

Führerschein/Fahrerqualifikation

Der Führerschein bedeutet meist einen Gewinn an Mobilität.

Gefahrguttransporte

Bei Gefahrguttransporten bestehen hohen Sicherheitsstandard, um Unfälle zu vermeiden.

Hauptuntersuchung

Der Gesetzgeber schreibt regelmäßige technische Untersuchungen der Kraftfahrzeuge vor.

Oldtimer

Auf der VdTÜV-Plattform KLASSIK-KOMPETENZ bietet der TÜV den Oldtimerfans Informationen sowie Tipps und Tricks rund um Oldtimer an.

Personenbeförderung

Der Transfer von kranken und behinderten Menschen stellt besonders hohe Anforderungen an die Fahrzeuge sowie das Fahrpersonal.

Schienenverkehr

Der Verkehrsträger Schiene spielt in allen Verkehrsprognosen eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der gestiegenen Mobilitätsnachfrage.

TÜV-Reporte

Die Reporte (Autoreport, Busreport und Lkw-Report) geben Auskunft über den Zustand von Fahrzeugen.

Verkehrssicherheit

Gezielte Präventionsarbeit hilft Verkehrsunfälle noch vor ihrem Eintreten zu verhindern.