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Führerschein am PC – Brandenburg und Berlin machen den Anfang

Zum 3. Januar 2008 wurde in Brandenburg die Theoretische Führerscheinprüfung am PC eingeführt. Zum zweiten Quartal, am 1. April 2008 folgt das Land Berlin, am 1. Januar 2009 Nordrhein-Westfalen. Die bundesweit flächendeckende Einführung erfolgt zum 1. Januar 2010. So weit die erste Stufe – d.h. die Theoretische Fahrerlaubnisprüfung am PC. Mit der zweiten Stufe zum 1. Januar 2011 soll die "Optimierte Theorieprüfung" am PC Einzug an den Technischen Prüfstellen von TÜV und DEKRA halten. Neben den bekannten Text- und Bildfragen werden der Planung nach auch bewegte Bilder zum Einsatz kommen.

Verantwortung kann man lernen!

Verantwortungsvolles Handeln am Steuer muss europaweit Bestandteil von Fahrausbildung und Fahrprüfung werden, forderten Verkehrsexperten auf dem Jahresworkshop der internationalen Fahrerlaubnisorganisation CIECA und dem VdTÜV in München. Im Vordergrund standen die Möglichkeiten, inwieweit menschliches Verhalten im Straßenverkehr Sicherheit und Umweltschutz beeinflussen können. Dabei wurden die Schwerpunkte „Eco-Driving“, „Independent Driving“ und „GDE-Matrix“ diskutiert. „Ein verantwortungsvolles Verhalten jedes Einzelnen kann dazu beitragen, das Unfallrisiko im Straßenverkehr massiv zu senken“, erläutert Willem Vanbroeckhoven, Präsident der CIECA. Besonders erschreckend, so Vanbroeckhoven, seien nach wie vor die hohen Unfallzahlen bei den jugendlichen Fahranfängern. „Hier sind europaweit Fahrlehrer und Fahrprüfer besonders gefragt, denn diese Altersgruppe hat nach ihrer Ausbildung in der Regel nur wenig Möglichkeiten, weitere Fahrpraxis zur so genannten ‚best practise’ zu sammeln.“

Für Fahranfänger gilt absolutes Alkoholverbot

Für Fahranfängerinnen und Fahranfänger ist Alkohol am Steuer absolut tabu. Am 1. August 2007 tat das von Bundesminister Wolfgang Tiefensee vorgesehene und von Bundestag und Bundesrat einvernehmlich beschlossene Alkoholverbot für junge Fahrer und Fahranfänger in Kraft. Das Alkoholverbot gilt für all diejenigen, die noch in der (regelmäßig) zweijährigen Probezeit sind und für alle jungen Fahrerinnen und Fahrer vor Vollendung des 21. Lebensjahres. Verstöße gegen das Verbot führen im Regelfall zu einem Bußgeld in Höhe von 125 Euro und zu zwei Punkten im Verkehrszentralregister. Bei Fahranfängern, die sich noch in der Probezeit befinden, verlängert sich zudem die Probezeit um weitere zwei Jahre und es wird ein Aufbauseminar mit Kosten von bis zu 200 Euro angeordnet.

„Reality and Vision - Common Problems, European Solutions“: 2. Fit-to-Drive-Kongress in Wien

Wien, 14.6.2007. „Reality and Vision - Common Problems, European Solutions“: Unter diesem Motto fand vom 14. bis 15. Juni 2007 in Wien der 2. Fit to Drive-Kongress rund um den Themenkomplex „Fahreignung und Verkehrssicherheit“ statt. Rund 270 Experten aus 36 Nationen waren der Einladung des Verbandes der TÜV e.V. (VdTÜV) gefolgt. Als Vertreter der EU-Kommission nahm Dr. Stefan Tostmann (DG TREN) an der zweitägigen Veranstaltung teil.