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Europawahl 2019

Sicherheit und Vertrauen im digitalen Binnenmarkt

TÜV-Agenda für die EU-Legislaturperiode 2019-2024

Der europäische Binnenmarkt ist eine Erfolgsgeschichte: Mit harmonisierter Gesetzgebung, gemeinsamen Normen und Standards sowie dem freien Warenverkehr wurden Wohlstand und viele Arbeitsplätze in Europa geschaffen. Der digitale Binnenmarkt hat großes Potenzial, an diese Erfolgsgeschichte anzuschließen – mit freiem Datenverkehr und einem europäischen Weg der Digitalisierung. In den nächsten fünf Jahren gilt es, den digitalen Binnenmarkt weiterzuentwickeln und eine Perspektive für das nächste Jahrzehnt zu aufzuzeigen.

Sicherheit und Vertrauen spielen für den digitalen Binnenmarkt eine entscheidende Rolle. 63 Prozent der Deutschen etwa haben Angst davor, dass autonome Fahrzeuge gehackt werden (TÜV Mobility Studie 2018). 68 Prozent der Nutzer haben kein Vertrauen in die eingebauten Sicherheitsfunktionen von Smart Home Geräten (VdTÜV-Umfrage 2019). Aber auch Unternehmen stehen vor der Frage, ob sie etwa Künstliche Intelligenz einsetzen können, ohne ein Sicherheitsrisiko einzugehen. Wie sicher sind Geschäftsgeheimnisse? Wie gut sind Kundendaten geschützt? Auch für den Staat ist digitale Sicherheit von höchster Relevanz. Das zeigen die Hackerangriffe auf den Deutschen Bundestag oder die Beeinflussung des US-Wahlkampfs. Mit anderen Worten: Cybersecurity und Datenschutz sind die Schlüsselthemen für eine nachhaltige Digitalisierung von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.

Anlässlich der neuen EU-Legislaturperiode hat der TÜV-Verband Handlungsbedarf in zehn Bereichen ausgemacht.

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Zur neuen EU-Legislaturperiode hat der TÜV-Verband eine "Agenda für Sicherheit und Vertrauen im digitalen Binnenmarkt" aufgestellt.

Kontakt

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Johannes Kröhnert
VdTÜV-Büro Brüssel
T +32 2 534 8277 (B)
T +49 30 760095-500 (D)
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