VdTÜV in Brüssel

Der VdTÜV unterhält enge Verbindungen zu den EU-Institutionen und den europäischen und internationalen Dachverbänden in Brüssel.
EU Brüssel Büro
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Europäische Legislativverfahren haben eine unmittelbare Auswirkung auf die nationalen Gesetzgebungen in den Mitgliedstaaten. Insbesondere die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Verbraucherschutzes und des europäischen Binnenmarktes haben ihren Ursprung in Brüssel und werden danach in Deutschland umgesetzt. Um frühzeitig Informationen über neue Gesetzesvorhaben zu erhalten und diese beratend zu begleiten, unterhält der Verband der TÜV ein Büro in Brüssel. Es nimmt eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Politik, Unternehmen und Öffentlichkeit ein. Damit leistet der Verband in Brüssel eine permanente „Übersetzungs- und Transformationsaufgabe“.

Der VdTÜV ist Mitglied bei:

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Zu den wichtigsten Aufgaben des VdTÜV in Brüssel zählen:

  • Identifikation der europäischen und internationalen Themen des Verbandes
  • Ansprechpartner für politische Entscheidungsträger zum Thema technische Sicherheit

    Bericht aus Brüssel

    Das Personenbeförderungsgesetz fit für das digitale Zeitalter machen

    Der TÜV-Verband begrüßt die Bestrebungen der Bundesregierung, das Personenbeförderungsgesetz mit den geltenden Verordnungen in der aktuellen Legislaturperiode zu modernisieren. Dabei gilt es, die individuelle Mobilität der Menschen zu stärken und neue Angebotsformen zur Verbesserung des Mobilitätsangebots zu fördern, insbesondere im ländlichen Raum.

    Grenze zur Anordnung der MPU auf 1,1 Promille absenken – Teilnahme am Alkohol Interlock-Programm ermöglichen

    Autofahrer, die mit 1,6 Promille Blutalkoholkonzentration und mehr auffallen, müssen eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) absolvieren, wenn sie ihre Fahrerlaubnis zurückerlangen wollen. Diese Grenze sollte auf 1,1 Promille abgesenkt werden. Zugleich sollte es der Gesetzgeber geeigneten Personen ermöglichen, durch die Verwendung einer alkoholsensitiven Wegfahrsperre (Alkohol Interlock) mit begleitender verkehrspsychologischer Rehabilitation die Sperrfrist deutlich zu verkürzen. Das fordert der TÜV-Verband in seinem Positionspapier.