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Hauptuntersuchung

Der Gesetzgeber schreibt regelmäßige technische Untersuchungen der Kraftfahrzeuge vor, um die Verkehrssicherheit und Umweltverträglichkeit zu gewährleisten. Jeder Fahrzeughalter muss sein Auto in regelmäßigen, gesetzlich festgelegten Zeitabständen zur Hauptuntersuchung (HU) vorführen.
HU Pkw
HU (© TÜV Rheinland AG)

Pkw müssen in der Regel alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung. Der rechtliche Rahmen für diese wiederkehrende Untersuchung ist der § 29 der StVZO (Hauptuntersuchung). Die Technischen Prüfstellen für den Kraftfahrzeugverkehr sowie die Überwachungsorganisationen der TÜV und andere Prüforganisationen sorgen flächendeckend für eine Entlastung des Staates im Bereich der technischen Sicherheit von Fahrzeugen.

Aktuelles

TÜV-Report 2018: Jeder fünfte Pkw fällt durch

Keiner hat weniger Mängel: Der Mercedes SLK siegt im TÜV-Report 2018 in der Altersgruppe der dreijährigen Fahrzeuge. An insgesamt einem Drittel aller Pkw stellte der TÜV Mängel fest, jeder Fünfte fiel bei der Hauptuntersuchung durch. Das sind die wichtigsten Ergebnisse des TÜV-Reports 2018, den der Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) heute in Berlin vorgestellt hat. Der TÜV-Report bietet eine umfangreiche Darstellung der Stärken und Schwächen der 225 gängigsten Pkw-Modelle auf unseren Straßen. Über 10 Millionen Hauptuntersuchungen aus dem Zeitraum von Juli 2016 bis Juni 2017 werteten die TÜV-Experten dafür aus. Davon flossen fast neun Mio. Ergebnisse in den größten Gebrauchtwagenratgeber ein.

Abgasuntersuchung: Messung am Endrohr wird Pflicht

Der Bundesrat stimmt schärferen Regelungen bei der Abgasuntersuchung von Fahrzeugen ab Baujahr 2006 bei seiner Vollversammlung zu. Ab 1. Januar 2018 wird die sogenannte obligatorische Endrohrmessung im Rahmen der Abgasuntersuchung Pflicht. Sie löst das bisherige zweistufige Verfahren ab, bei dem eine Endrohrmessung nur dann durchgeführt wird, wenn die On-Board Diagnose (OBD)-Prüfung (Auslesen der abgasrelevanten Fehlermeldungen aus der OBD) nicht möglich ist.