Fahreignung/MPU

Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnimmt, gefährdet sich und andere. Auch Fahrer, die sehr viele Punkte gesammelt haben, sind eine Gefahr. Die Gerichte oder kommunale Behörden können solchen Verkehrsteilnehmern die Fahrerlaubnis entziehen. Die Begutachtungsstellen für Fahreignung bei den TÜV unterstützen Autofahrer beim Wiedererlangen der Fahrerlaubnis.
Fahrer Pkw © ambrozinio – fotolia.com
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Bestehen von Seiten der Führerscheinstelle Zweifel an der Kraftfahreignung, kann ein verkehrsmedizinisches Gutachten oder auch eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden. Die MPU bietet die Chance, Zweifel an der Fahreignung auszuräumen und den Führerschein wieder zurück zu erhalten. 

Hilfen zur Förderung und Verbesserung der Fahreignung

Zur Förderung und Verbesserung der Fahreignung gibt es zahlreiche verkehrspsychologische Schulungen, Kurse und Therapien.

MPU-Website mit Infos rund um die MPU

Der VdTÜV beantwortet mithilfe der Website grundlegende Fragen rund um die MPU. Betroffene, Interessierte, Journalisten und Politiker finden hier wichtige Informationen.

Hohe Qualitätsstandards bei MPU

Die MPU bietet dem Betroffenen die Chance, Zweifel an der Fahreignung auszuräumen und mobil zu bleiben.

MPU-Studie

Das Image der MPU ist zwiespältig: Das ist die landläufige Meinung, die auch nur von wenigen infrage gestellt wird. Doch das wollten der VdTÜV und seine Mitglieder nun etwas genauer wissen und hinterfragen.

Studie verdeutlicht: MPU schützt vor Rückfällen

Nur wenige alkoholauffällige Fahrer werden nach einer positiven MPU wieder rückfällig. Dies ergab eine repräsentative Studie der Rhein. Friedrichs-Wilhelm-Uni Bonn.

Aktuelles

Grenze zur Anordnung der MPU auf 1,1 Promille absenken – Teilnahme am Alkohol Interlock-Programm ermöglichen

Autofahrer, die mit 1,6 Promille Blutalkoholkonzentration und mehr auffallen, müssen eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) absolvieren, wenn sie ihre Fahrerlaubnis zurückerlangen wollen. Diese Grenze sollte auf 1,1 Promille abgesenkt werden. Zugleich sollte es der Gesetzgeber geeigneten Personen ermöglichen, durch die Verwendung einer alkoholsensitiven Wegfahrsperre (Alkohol Interlock) mit begleitender verkehrspsychologischer Rehabilitation die Sperrfrist deutlich zu verkürzen. Das fordert der TÜV-Verband in seinem Positionspapier.

Mehrheit für strengeres Vorgehen bei schwerem Alkoholmissbrauch am Steuer

Fast drei von vier Bundesbürgern (73 Prozent) fordern eine Absenkung der Promille-Grenze für die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) von 1,6 Promille auf 1,1 Promille. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 1.002 Personen ab 18 Jahren ergeben.