Cybersecurity

Daten- und Informationssicherheit als Wegbereiter für die Industrie der Zukunft
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© solarseven / Shutterstock.com - Cybersecurity

Produktion und Dienstleistungen in unserer Wirtschaft basieren zunehmend auf digitaler Vernetzung. Daten- und Informationssicherheit sind ein wichtiger Standortfaktor für die deutsche Wirtschaft. Gleichzeitig werden die Wirtschaft, der Staat und die Bevölkerung mit einer wachsenden Anzahl skrupelloser Cyber-Kriminalität konfrontiert. Dazu zählen u. a. die Infiltration spezieller Netzwerke, das gezielte Ausspähen und die rasche Proliferation bzw. der Verkauf von sensiblen Daten über potenzielle Schwachstellen in Unternehmen.

Zwischen 2013 und 2014 hat sich die Zahl der gemeldeten Cyberangriffe weltweit um 48 Prozent auf insgesamt 42,8 Millionen erhöht. Hinzu kommt eine enorme Dunkelziffer. Daher bleibt die andauernde, sichere Vernetzung nach dem Stand der Technik in Gesellschaft und Industrie eine vorrangige strategische Aufgabe. Es kommt darauf an, Daten- und Informationssicherheit in Unternehmen, Organisationen und Institutionen der öffentlichen Hand als strategische und lohnenswerte Investition zu begreifen und systematisch zu konzipieren. Herkömmliche Ansätze der IT-Sicherheit sind heute nicht mehr ausreichend.

Positionen und Stellungnahmen

Gemeinsame Position der Verbände VDMA, VdTÜV und ZVEI zum „Cybersecurity Act“

Die EU-Kommission hat zur Cybersicherheitsstrategie im September 2017 den Entwurf einer Verordnung zur "EU Cybersecurity Agency" und zum „Cybersecurity Act“ vorgelegt. Der VdTÜV, VDMA und ZVEI stellen dabei mit Besorgnis fest, dass die Akteure im europäischen politischen Prozess zunehmend dazu tendieren, den NLF nicht mehr hinreichend konsequent und durchgängig anzuwenden oder bei bestimmten Fragestellungen sogar gravierend vom NLF abweichende, mithin systemfremde Regelungen treffen zu wollen. Mit Blick auf eine sachgerechte und effiziente Produktregulierung in Europa hat die deutsche Wirtschaft wesentliche Kernanliegen in den Bereichen Konformitätsbewertung, Akkreditierung, Marktüberwachung, Stabilität des Regelwerkes und Normung in einer gemeinsamen Position formuliert.

VdTÜV-Position zum Verordnungsentwurf eines europäischen „Cybersecurity Acts“

Europäische Gesetzgebungsinitiative zur Cybersicherheit: Mit einem einheitlichen europäischen Rahmen für die Zertifizierung von IoT-Produkten das Vertrauen in die Sicherheit von Produkten stärken und ein erhöhtes Cybersicherheitsniveau erzielen!

Aktuelles

Verbraucher haben wenig Vertrauen in die Sicherheit von Smart Home

Die deutschen Verbraucher machen sich Sorgen um die Sicherheit im Smart Home: Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands haben 68 Prozent der Nutzer von Smart Home Produkten in Deutschland kein Vertrauen in die eingebauten IT-Sicherheitsfunktionen der Geräte. „Die eigenen vier Wände werden immer smarter und wir müssen sie vor digitalen Einbrechern schützen“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, anlässlich des Safer Internet Day.

TÜV-Verband zu den Cyber-Angriffen auf Politiker und Prominente

„Der Angriff auf die Online-Accounts von Politikern und Prominenten zeigt, wie verwundbar die digitale Gesellschaft ist. Der Cyber-Vorfall ist ein erneuter Warnschuss."

Mehrheit der Bundesbürger für Algorithmen-Checks

Eine große Mehrheit der Bundesbürger spricht sich dafür aus, dass Anwendungen mit künstlicher Intelligenz (KI) von einer unabhängigen Stelle überprüft werden. Das hat eine Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands ergeben. Demnach halten 83 Prozent der Befragten solche „Algorithmen-Checks“ für wichtig oder sogar sehr wichtig. 11 Prozent halten sie für nicht wichtig und 6 Prozent machen keine Angabe. „Fahrzeuge, Geräte, Maschinen oder Online-Anwendungen mit künstlicher Intelligenz werden Teil unseres täglichen Lebens“, sagte Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands (VdTÜV).