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Verkehrsgefährder in Fahreignungsseminaren stärker in den Blick nehmen

Das freiwillig zu besuchende Fahreignungsseminar leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Der VdTÜV begrüßt die Entscheidung des Deutschen Bundestages, die Möglichkeit des Punktabzugs im Fahreignungsbewertungssystem für den Besuch dieses Seminars aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus fordert der TÜV-Verband, Verkehrsgefährder mit sechs oder sieben Punkten zur Teilnahme zu verpflichten.

Gemeinsame Position zum europäischen Genehmigungsverfahren von selbstfahrenden Arbeits- und Zugmaschinen (VdTÜV und DEKRA)

Die EU-Kommission plant einen europäischen Rechtsrahmen für selbstfahrende Arbeits- und Zugmaschinen zu schaffen. Zur Erleichterung des freien Verkehrs und Erreichung eines angemessenen Maßes an Sicherheit sollen zukünftig nationale Genehmigungen EU-weit gegenseitig anerkannt werden. VdTÜV und Dekra haben in einem Positionspapier ihre Anforderungen an ein EU-Gesetz zusammengefasst.

Die Sicherheit von Radfahrenden verbessern

Wenn Verkehrsmittel unkompliziert erreichbar und kombinierbar sind, stärkt dies den Bus-, Bahn-, Rad- und Fußverkehr. Die Vernetzung aller Verkehrsträger zu einer integrierten Mobilität ist Dank der Digitalisierung in greifbarer Nähe. Wichtiger Bestandteil dieser Mobilitätswende ist die Förderung des Radverkehrs. Daher hat der VdTÜV einen Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Verkehrssicherheit von Radfahrenden in urbanen Zentren erarbeitet.

Verkehrssicherheit und Umweltschutz durch Fernzugriff auf Fahrzeugdaten

Die Digitalisierung prägt immer stärker auch den Bereich der Mobilität. Mit dem Internet der Dinge kann alles mit allem vernetzt werden, Funktionalitäten entstehen nicht mehr aus der Komponente, sondern aus dem Systemkontext heraus. Die Komplexität wird unübersichtlicher und es ergeben sich mehr Möglichkeiten, Systeme oder IoT-Komponenten zu kompromittieren. Daher fordert der TÜV-Verband den sicheren, neutralen und standardisierten Zugriff auf Fahrzeugdaten.

Gemeinsame Position zur Ausgestaltung des Fahrmodusspeichers (DSSAD)

Moderne Kraftfahrzeuge werden zunehmend mit hoch- und vollautomatisierten Fahrfunktionen ausgestattet sein, die in der Lage sind, die Fahrzeugführung für einen gewissen Zeitraum bzw. komplett zu übernehmen. Der Fahrzeugführer gewinnt hierdurch immer mehr Freiheit, indem er sich unter bestimmten Voraussetzungen dauerhaft vom Verkehrsgeschehen abwenden kann und die Fahraufgabe vollständig an das Fahrzeug delegiert. Zugleich wird die fortschreitende Automatisierung und Vernetzung der Fahrzeuge dazu führen, dass Fahrzeughersteller oder Infrastrukturbetreiber zunehmend in den Vordergrund rücken, wenn es um die Frage geht, wer für einen Unfall oder einen Verkehrsverstoß verantwortlich ist.

Cybersecurity in einem digital vernetzten Eisenbahnsystem

Die Digitalisierung verändert die Mobilitätsbranche fundamental. Der Eisenbahnsektor steht in zunehmendem Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern. Dennoch kann der Eisenbahnsektor von den neuen digitalen Möglichkeiten besonders profitieren. Der VdTÜV e.V. analysiert, welche Vorschriften zur Sicherstellung einer weitgehenden Security einzuhalten beziehungsweise welche Vorkehrungen zu treffen sind.

Elektrokleinstfahrzeuge: die neue Fahrzeugkategorie der Mobilität

Der Verband der TÜV e.V. begrüßt den Entwurf der Bundesregierung zur Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (eKFV), der moderne elektrisch betriebene Fahrzeuge regulieren soll. Der Verordnungsentwurf schließt eine wichtige Lücke bei den bisher über die Mobilitätshilfenverordnung (MobHV) geregelten Kleinstfahrzeugen und erweitert den Geltungsrahmen für Fahrzeuge, die im Zuge multimodaler Verkehre insbesondere den innerstädtischen Verkehr entlasten und Verkehrsträger vernetzen können.

Gemeinsame Position: Zugang zu Fahrzeugdaten über die Remote-Fahrzeugschnittstelle

Die technischen Prüforganisationen haben einen Fünf-Punkte-Plan für die Prüfung und Überwachung digitaler Funktionen von Fahrzeugen vorgelegt. Die gemeinsame Position haben die TÜV-Organisationen, DEKRA, GTÜ, KÜS und die FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH unter Federführung des TÜV-Verbands entwickelt.

Förderprogramm für Abbiegeassistenten in Nutzfahrzeugen

Der TÜV-Verband ist Sicherheitspartner der Aktion „Abbiegeassistent“ des Bundesverkehrsministeriums. Das Förderprogramm dient dazu, Nutzfahrzeuge noch vor dem verpflichtenden Einbau in Neufahrzeugen ab dem Jahr 2022 mit modernen Assistenzsystemen auszustatten. Der TÜV-Verband beschreibt Wege, wie Speditionen und andere Fuhrparkbetreiber an dem Programm teilnehmen können.

Das Personenbeförderungsgesetz fit für das digitale Zeitalter machen

Der TÜV-Verband begrüßt die Bestrebungen der Bundesregierung, das Personenbeförderungsgesetz mit den geltenden Verordnungen in der aktuellen Legislaturperiode zu modernisieren. Dabei gilt es, die individuelle Mobilität der Menschen zu stärken und neue Angebotsformen zur Verbesserung des Mobilitätsangebots zu fördern, insbesondere im ländlichen Raum.