Künstliche Intelligenz

+++ Aktuelle Unternehmensbefragung zu Künstlicher Intelligenz +++ Große Mehrheit fordert Klärung von Haftungsfragen und klare Kennzeichnung +++ Nur jedes zehnte Unternehmen setzt KI bisher ein +++
KI
©Kaboompics via Pixabay

„Nach dem Hype ist vor dem Durchbruch“ heißt es gerne, wenn es um die Frage geht, ob neue Technologien erfolgreich werden. Künstliche Intelligenz (KI) hat schon mehrere dieser Hypes erlebt, denn der Begriff wurde bereits in den 1950er Jahren geprägt. Mit den heute verfügbaren Rechenleistungen, Speicherkapazitäten und Datennetzen machen Unternehmen und Wissenschaftler nun den nächsten Schritt. Autonome Fahrzeuge sind nicht mehr Science Fiction, sondern eine Frage der Zeit. Schon jetzt im Einsatz: moderne Sprach- und Bilderkennung, Expertensysteme, Automatisierung auf KI-Basis oder Roboter, die mit Menschen interagieren. Künstliche Intelligenz wird in Wissenschaft und Forschung, der Medizin oder dem Verkehrswesen eingesetzt. Und auch Unternehmen profitieren von der Technologie: Ihre Anwendungsfelder finden sich in der gesamten Unternehmensstruktur wieder, von der Produktion über Marketing und Vertrieb bis zum Controlling. Darüber hinaus wird KI immer häufiger wesentlicher Bestandteil von Produkten oder Dienstleistungen, um diese für die Kund:innen besser zu machen.

Die vielfältigen Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz nutzen Unternehmen in Deutschland bislang allerdings nur zögerlich, wie die neue Studie des TÜV-Verbands zeigt. Zwar beschäftigt sich jedes dritte Unternehmen mit der Technologie, tatsächlich genutzt wird sie aber erst in jedem zehnten. Gerade im Mittelstand herrscht noch viel Unkenntnis und Verunsicherung. Vielen Unternehmen fehlt es an Know-how und ihnen ist unklar, was die komplexe Technologie konkret für sie leisten kann. Zudem können sie die Folgen eines KI-Einsatzes nicht abschätzen. Risiken für die IT-Sicherheit, Bedenken beim Datenschutz und generell rechtliche Unsicherheiten bremsen die Unternehmen aus.

Alle Ergebnisse gibt es im Studienbericht.

Positionspapiere

TÜV-Verband: Autonomes Fahren muss sicher sein

+++ Einfache KI-Anwendungen in Fahrzeugen bereits etabliert +++ Akzeptanz des autonomen Fahrens abhängig von der Verlässlichkeit der KI-Anwendungen +++ Prüfung risikoreicher KI-Anwendungen in den Fahrzeugen durch Unabhängige Dritte nötig +++ Gesetzliche Grundlage für diskriminierungsfreien Zugang zu Fahrzeugdaten schaffen +++

TÜV-Verband: Zur Sicherheit KI-gestützter Anwendungen

Künstliche Intelligenz spielt in immer mehr Lebensbereichen des Menschen eine wichtige Rolle. KI birgt gleichzeitig große Chancen und eine Reihe möglicher Gefahren. Wie diesen regulativ begegnet werden kann, hat der TÜV-Verband im neuen Positionspapier zusammengefasst.

Aktuelles

TÜV-Verband zum Abschlussbericht der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz

Zur Vorlage des Abschlussberichts der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz des Bundestages sagte Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands:

TÜV-Verband: Autonomes Fahren muss sicher sein

+++ Einfache KI-Anwendungen in Fahrzeugen bereits etabliert +++ Akzeptanz des autonomen Fahrens abhängig von der Verlässlichkeit der KI-Anwendungen +++ Prüfung risikoreicher KI-Anwendungen in den Fahrzeugen durch Unabhängige Dritte nötig +++ Gesetzliche Grundlage für diskriminierungsfreien Zugang zu Fahrzeugdaten schaffen +++

Künstliche Intelligenz braucht Regeln

+++ KI-gestützte Anwendungen in Abhängigkeit vom Risiko regulieren +++ Sicherheit besonders kritischer KI-Systeme durch unabhängige Prüfungen gewährleisten +++ VdTÜV veröffentlicht Positionspapier +++