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VdTÜV-Blog: Elektromobilität für soziale Einrichtungen

Renault Zoe-Artikel

Blogartikel vom Nachbarschaftsheim Schöneberg

Rückblick zum Projektende: Ein Tag mit dem Renault Zoe in der Sozialstation Friedenau

Drei Jahre durften wir drei Renault Zoe für den VdTÜV im Rahmen unserer Arbeit testen. Seit Mai ist das Projekt beendet. Wir haben mit den drei Fahrzeugen viel erlebt und sind im Arbeitsalltag gut mit ihnen zu Recht gekommen. Rückblickend lassen wir noch einmal einen Tag mit dem E-Auto bei uns in der Sozialstation, beim Nachbarschaftsheim Schöneberg, Revue passieren.

„Nur unter Strom stehen darf man nicht“

Immer wieder standen wir an der Ladesäule für den Renault Zoe unserer Sozialstation vor der Herausforderung, dass sich das Ladekabel nach dem Laden nicht aus der Ladesäule lösen ließ. Mit viel Geduld und mehrmaligem Knopfdrücken am entsprechenden Schlüssel des E-Fahrzeuges, gelang es dann doch, die Entsperrung zu lösen und aufzuatmen. Der Stecker war wieder frei.

Je stärker der Frost, desto kürzer die Reichweite

Die Pflegetouren, die von unseren Mitarbeitern mit dem Renault Zoe gefahren werden, sind in der Regel im Bereich von 30 bis 40km. Die meiste Zeit des Jahres gibt es keinerlei Reichweitenprobleme mit den Elektroautos. Im Sommer werden, bei voller Ladung, meistens bis zu 130 km auf dem Display angezeigt. Anders sieht es jetzt im Winter aus.

Renault Zoe begeistert unsere Mitarbeiter nach wie vor

Die Standardtourenlänge liegt bei uns zwischen 30 bis 50 Kilometer im 2-Schichtbetrieb. Unsere Fahrerinnen und Fahrer fahren mit den drei Renault Zoe bis heute gerne, sind begeistert über die Technik und bedauern es, wenn mal kein Renault Zoe für Patiententouren zur Verfügung steht und sie einen Benziner fahren müssen.

Bahnstreik führt zu vollem E-Auto

Der letzte Bahnstreik war auch in Berlin unerfreulich. Somit fuhren an einem Mittwoch ab 14 Uhr die S-Bahnen nicht mehr. Diese Situation führte bei uns zu einem höheren organisatorischen Aufwand. Da Mittwochs immer unsere Theatergruppe für junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung stattfindet, rief mich die Helferin einer unserer Schauspielerinnen an und fragte, ob ich auf meinem Fahrweg die beiden mit einsammeln könnte. Normalerweise fahren sie mit der S-Bahn ab Lichterfelde Ost. Nachdem ich nochmal überprüft hatte, ob das E-Auto auch drei Gurte hinten hat, sagte ich gerne zu, die beiden abzuholen. Es lag quasi auf dem Weg.

Was der Apple-Store-Überfall mit unserem Schaufensterprojekt zu tun hat

Am 6.10. überfielen Bewaffnete einen Geldtransporter vor dem Apple-Store am Kurfürstendamm. Nach dem Verkaufsstart des iPhone-6 befand sich viel Bargeld im Geschäft. Dies war Anlass für die Täter: Sie entnahmen einem Mitarbeiter der Sicherheitsfirma die Geldkassetten ab, bevor der Geldbote sie in den Transporter bringen konnte. Mit dem erbeuteten Geld fuhren die Diebe mit einem schwarzen Citroën davon. Verfolgt von der Polizei rasten die Maskierten auf einen Parkplatz in der Bundesallee 40 und zündeten das Fluchtfahrzeug an, um danach mit einem anderen Fahrzeug davon zu fahren.

Elektro und Auto – geht das?

Ja, es geht. Meine anfängliche Sorge ist einer großen Begeisterung gewichen. Flott und vor allem sehr leise ist der Renault Zoe. Da muss man schon sehr aufpassen, dass man nicht zu schnell fährt. Seit 2012 unterstütze ich die inklusive Theatergruppe unSichtbar der Jever Neun beim Fahrdienst. Es handelt sich um eine Theatergruppe für junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Als Schaltwagen-Fahrerin und Benzin-Tankerin sah ich damals der Aufgabe, die vor mir stand, relativ gelassen entgegen, Teil des Fahrdienstes zu werden. Als Anfang des Jahres dann aber die Mitteilung kam, wir könnten die Fahrten zukünftig mit dem neuen Elektroauto machen, bekam ich doch ein wenig Bauchgrummeln. So richtig konnte ich den positiven Gehalt der Nachricht nicht auf Anhieb erkennen.

Logistische Herausforderungen fürs E-Auto

Im Mai gab es zwei Sondertermine für „meine“ Theatergruppe. Zunächst waren wir am 5. Mai beim Theater RambaZamba eingeladen. Wer es nicht kennt: RambaZamba ist ein Berliner Theater, das es schon seit über 20 Jahren gibt und das Theaterarbeit mit Menschen mit Behinderungen macht. Übrigens: Sehr tolle Inszenierungen, die man wärmstens empfehlen kann. Aber ich schweife schon wieder ab.

Mit dem E-Auto zum Theater

Mein Name ist Bastian Horn und ich arbeite im Jugend- und Familienzentrum JeverNeun. Ich bin für ein Inklusionsprojekt in der Einrichtung angestellt und leite eine Theatergruppe für junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Ich benutze eines der drei E-Autos des Nachbarschaftsheim Schöneberg, dem Träger unserer Einrichtung. Aber wozu benutze ich das Auto überhaupt? Ich fahre jeden Mittwoch raus nach Teltow (rund 21 Kilometer) und hole dort unsere Schauspielerin mit Beeinträchtigung aus ihrer Werkstatt ab.

E-Fahrt zur Hannover Messe: „Mit dem Mut zur Verzweiflung“ kam ich an (3. Teil)

Auch der dritte Teil der Anreise bot einige Überraschungen. Es lagen noch 160 km Fahrstrecke bis zur Hannover Messe vor mir. Die Reichweite laut Batterieanzeige betrug 145 km. Mut zur Lücke….

Auf zur Messe: „Aus Energiespargründen verzichtete ich auf Lüftung, Heizung und Klimaanlage“ (2. Teil)

Da das Fahrzeug am Sonntag pünktlich zum Aufbau des Standes auf der Hannover Messe sein musste, wurde der Renault am Samstag noch einmal in Spandau an einer Vattenfall-Säule vollgetankt. (Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Vattenfall für die unbürokratische und kostenneutrale Bereitstellung der Sonderladekarte, denn die Beantragung einer „normalen“ Karte hätte rund zwei Wochen gedauert). Ich hatte während des Ladens gut 1,5 Stunden Zeit einzukaufen.

Hannover Messe – oder wer einmal eine Reise macht… (1. Teil)

Der VdTÜV stellte erstmalig das Elektromobilitätsprojekt inklusive einem Elektrofahrzeug auf der Hannover Messe vor und stand vor der Herausforderung, den Renault Zoe von Berlin nach Hannover zu fahren – mit eingeplanten Ladestopps.

Tanken vor der Haustür

Seit November vorigen Jahres fahren die Pflegekräfte der Sozialstation Friedenau tagtäglich mit zwei Renault Zoe zu ihren Patienten, die zu Hause pflegerisch versorgt werden. Vom Bundesplatz gehen die Touren nach Schöneberg, Westend, Tempelhof, Zehlendorf und wieder nach Westend. In der Regel sind 40 bis 60 Kilometer pro Schicht zu bewältigen.

Elektroauto im Nachbarschaftshaus

Nun verfügt auch unser Nachbarschaftshaus in der Holsteinischen Straße über ein elektrisch betriebenes Fahrzeug.