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Elektromobilität

VdTÜV-Blog: Elektromobilität für soziale Einrichtungen

Nissan Leaf-Artikel

Blogartikel von der Björn Schulz Stiftung

Ein Leben ohne E-Fahrzeuge

Vor drei Jahren wurden wir Teil des VdTÜV-Projektes und integrierten drei Nissan Leaf in unsere Fahrzeugflotte, um sie zu testen und folgende Fragen zu beantworten: Wie alltagstauglich und nützlich ist der Gebrauch von Elektrofahrzeugen für soziale Einrichtungen? Welche Vor- und Nachteile treten im Alltag auf? Wie erleben die Mitarbeiter der sozialen Dienste und deren Umfeld Elektromobilität? Zum Abschluss des Projektes fassen wir unsere Ekenntnisse zusammen.

Abenteuer Elektroauto

Bei der letzten Fahrt mit unserem Elektroauto Nissan Leaf ging es mir wie in dem Lied von Herbert Grönemeyer "Mambo". Ich war zu einem wichtigen Termin unterwegs und war unter Zeitdruck, da ich keinen Parkplatz fand. Dazu kamen die Besonderheiten, mit einem Elektroauto unterwegs zu sein.

Mit dem Nissan Leaf unterwegs zu den Entgeltverhandlungen für das Kinderhospiz

Gemeinsam mit dem Vorstand bin ich unterwegs zu den Entgeltverhandlungen für das Kinderhospiz Sonnenhof. Die Sitzung führt uns mit dem Nissan Leaf nach Berlin Mitte in die Friedrichstraße. Am Pastor-Niemöller-Platz in Pankow kam es plötzlich zu einer heiklen Situation.

IT-Mitarbeiter der Björn Schulz Stiftung mit dem Nissan Leaf unterwegs nach Potsdam

Mit Computer, Kabel, Adapter, Bildschirm und so allerhand anderer Hardware waren wir unterwegs von Pankow nach Potsdam. Hintergrund war, dass am Standort Potsdam die Internetverbindung nicht mehr funktionierte. Also musste es schnell gehen und wir fuhren mit dem Nissan Leaf los, um vor Ort Hilfe für unsere Mitarbeiter zu leisten. Sie sollten schnell wieder arbeitsfähig sein.

"Ich fühle mich als Exot und umweltbewusster Autofahrer"

Wolfgang Kern, seit 2014 neuer Geschäftsführer der Björn Schulz Stiftung blickt auf die ersten Wochen Fahrerlebnis mit dem Nissan Leaf zurück. Da ist es an der Zeit, ein Fazit zu ziehen.

Sozialmedizinische Nachsorge der Björn Schulz Stiftung für "Frühchen"

Susan Fiedler machte sich mit dem Nissan Leaf auf den Weg zu zwei Familien, die ein wesentlich zu früh geborenes Kind zu Hause haben. Mit an Bord ist auf der Fahrt eine Babywaage. "Denn wir möchten vor Ort immer schnell feststellen, ob das Kind gut an Gewicht zulegt", sagt Fiedler. Die Nähgruppe der Stiftung erstellt seit Kurzem für die Babywaagen selbst genähte Taschen, die nun die Waage im modern entworfenem Design und gut eingepackt zu den Neugeborenen und deren Familie bringt.

Ungetrübte Freude am Fahren

Seit über sieben Monaten fahren mittlerweile die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Björn Schulz Stiftung den Nissan Leaf und ich kann sagen: Nach wie vor ist die Freude am Fahren mit dem Elektroauto ungetrübt. Mir persönlich gefällt es, die Fahrleistung des Wagens gut auszunutzen. Das Gefühl dafür wird immer besser.

Mit gutem Gewissen durch die Stadt

Ich war anfangs immer aufgeregt beim Fahren, weil ich noch nicht wusste, wie lange das E-Auto mit einer Stromladung fährt. Aber nach mehreren Fahrten bekam ich Sicherheit und konnte den Strom-Verbrauch auch besser abschätzen.

Fahrerlebnis mit dem Nissan Leaf

Heute bin ich zum ersten Mal in den Genuss gekommen, mit dem Nissa Leaf zu fahren. Was soll ich sagen, es macht einfach nur Spaß!

„Es gibt einfach nur zu wenig Tankstellen“

Bei meinem letzten Außentermin hatte ich den Wagen neben einer Schuleinfahrt geparkt und kam sofort mit zwei Fahrern (Sonderfahrdienst für Schüler) ins Gespräch. Bei der Frage, ob der Wagen tatsächlich ausschließlich mit „Strom aus der Steckdose“ gefahren wird, stand den beiden Herren buchstäblich das Erstaunen ins Gesicht geschrieben.

„Lustig sind die Blicke der Leute an den Fußgängerüberwegen einer Ampel“

Ich habe mich nach der Einweisung noch einmal kurz mit den technischen Details beschäftigt und bin, nachdem ich mich an das E-Fahrzeug gewöhnt habe, völlig begeistert. Vor allem die Musikanlage des Autos gefällt mir sehr. Das Navigationsgerät, die Telefonbedienung und alle anderen Einstellungsmöglichkeiten lassen sich sehr gut bedienen. Ich erlebe das Fahren als sehr komfortabel und mit viel Fahrspaß verbunden. Lustig sind die Blicke der Leute an den Fußgängerüberwegen einer Ampel – das Batteriezeichen auf der „Motor“haube lässt alle große Augen machen.

Aufregende erste Fahrt mit dem E-Auto bei der Björn Schulz Stiftung

Die ersten 500 km mit dem E-Auto waren sehr aufregend. Etwas gewöhnungsbedürftig waren die ganzen technischen Details, sodass ich beispielsweise das Navigationsgerät erst mal nicht benutzt habe. Völlig beeindruckend ist die Beschleunigung des Wagens. Bei meiner ersten längeren Fahrt mit dem Wagen waren drei Hausbesuche mit einer Gesamtstrecke von ca. 145 km anvisiert: von Berlin Pankow nach Hellersdorf, dann nach Lichtenberg, nach Treptow und zurück nach Pankow. Ich habe die Kilometer grob überschlagen und kam zu dem Entschluss, dass es zu schaffen ist.

Unterwegs mit dem Nissan Leaf

Elektrisches fahren, Blick auf den Display zur Ermittlung der Restreichweite, tanken an der Steckdose – Umdenken ist bei den Mitarbeitern der Björn Schulz Stiftung gefragt. Am 7. Januar erhielten sie den Nissan Leaf. Mitarbeiter von Nissan wiesen die neuen E-Fahrer der Stiftung in das Fahrzeug ein. Bei der ersten Probefahrt begeisterte vor allem das leise Starten und Losfahren mit dem neuen Elektroauto.