Cybersecurity

+++ TÜV® Cybersecurity Studie in Berlin vorgestellt +++ Wie kann eine smarte Regulierung für die digitale Welt aussehen? +++ Besserer Schutz vor Cyberangriffen in der Wirtschaft notwendig +++ Unternehmen fordern strengere gesetzliche Vorgaben +++
Cybersecurity MeetUp Event
©Smugglers Lair | Cybersecurity

Cyberangriffe schaden Unternehmen und Verbrauchern und nehmen immer mehr Einfluss auf unsere Demokratie. In der repräsentativen Cybersecurity-Studie hat der TÜV-Verband daher untersucht, wie es um die IT-Sicherheit deutscher Unternehmen steht. Fast jedes zweite deutsche Unternehmen fordert demnach höhere gesetzliche Anforderungen an die IT-Sicherheit in der Wirtschaft. Knapp zwei Drittel der befragten Unternehmen stimmten zudem der Aussage zu, dass Regulierung durch den Gesetzgeber relevant ist und zu einer besseren IT-Sicherheit ihres Unternehmens beiträgt.

Weitere Informationen und Ergebnisse aus dem Studienbericht finden Sie hier>>>.

Positionen und Stellungnahmen

Verkehrssicherheit und Umweltschutz durch Fernzugriff auf Fahrzeugdaten

Die Digitalisierung prägt immer stärker auch den Bereich der Mobilität. Mit dem Internet der Dinge kann alles mit allem vernetzt werden, Funktionalitäten entstehen nicht mehr aus der Komponente, sondern aus dem Systemkontext heraus. Die Komplexität wird unübersichtlicher und es ergeben sich mehr Möglichkeiten, Systeme oder IoT-Komponenten zu kompromittieren. Daher fordert der TÜV-Verband den sicheren, neutralen und standardisierten Zugriff auf Fahrzeugdaten.

Gemeinsame Position der Verbände VDMA, VdTÜV und ZVEI zum „Cybersecurity Act“

Die EU-Kommission hat zur Cybersicherheitsstrategie im September 2017 den Entwurf einer Verordnung zur "EU Cybersecurity Agency" und zum „Cybersecurity Act“ vorgelegt. Der VdTÜV, VDMA und ZVEI stellen dabei mit Besorgnis fest, dass die Akteure im europäischen politischen Prozess zunehmend dazu tendieren, den NLF nicht mehr hinreichend konsequent und durchgängig anzuwenden oder bei bestimmten Fragestellungen sogar gravierend vom NLF abweichende, mithin systemfremde Regelungen treffen zu wollen. Mit Blick auf eine sachgerechte und effiziente Produktregulierung in Europa hat die deutsche Wirtschaft wesentliche Kernanliegen in den Bereichen Konformitätsbewertung, Akkreditierung, Marktüberwachung, Stabilität des Regelwerkes und Normung in einer gemeinsamen Position formuliert.

Aktuelles

Verbraucher wollen Sicherheit und Transparenz bei Künstlicher Intelligenz

Die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland fordern mehr Transparenz und Sicherheit beim Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI): 85 Prozent der Bundesbürger wollen, dass Produkte und Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz klar gekennzeichnet werden. Das hat eine repräsentative Ipsos-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands ergeben. „Der Ruf nach einer gesetzlichen Regulierung von Künstlicher Intelligenz wird lauter“, sagte Dr. Michael Fübi, Präsident des TÜV-Verbands (VdTÜV), bei der Vorstellung der Studienergebnisse in Berlin.

TÜV-Verband und BSI arbeiten bei Künstlicher Intelligenz zusammen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der TÜV-Verband haben eine Expertengruppe zur Sicherheit von Produkten und Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) gegründet. Ziel ist es, die Sicherheit von KI-Systemen zu erhöhen und hierfür geeignete Prüfmethoden zu entwickeln.

Unternehmen fordern strengere gesetzliche Vorgaben für IT-Sicherheit

Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland (47 Prozent) fordert höhere gesetzliche Anforderungen an die IT-Sicherheit in der Wirtschaft. Das hat eine repräsentative Ipsos-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 503 Unternehmen ab 10 Mitarbeitern ergeben. Befragt wurden IT-Sicherheitsverantwortliche, IT-Leiter und Mitglieder der Geschäftsleitung. Demnach stimmen zudem 59 Prozent der Aussage zu, dass Regulierung durch den Gesetzgeber wichtig ist und zu einer besseren IT-Sicherheit ihres Unternehmens beiträgt.