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Wenn der Aufzug stecken bleibt – VdTÜV gibt Verhaltenstipps

Eine unschöne Vorstellung: Es rattert, wackelt und der Aufzug bleibt stecken. Für die Insassen heißt es nun vor allem, Ruhe zu bewahren. In der Regel naht schnell Hilfe. Um sich nicht zu gefährden, sollten Eingeschlossene keine eigenen Befreiungsversuche starten.
Jeder Aufzug ist mit einer solchen Taste ausgestattet. Bis dann die Hilfe vor Ort eintrifft, sollten Eingeschlossene einige Regeln beachten. (Foto: demarco/Fotolia)
Jeder Aufzug ist mit einer solchen Taste ausgestattet. Bis dann die Hilfe vor Ort eintrifft, sollten Eingeschlossene einige Regeln beachten. (Foto: demarco/Fotolia)

Wer in einem Aufzug stecken bleibt, sollte besonnen handeln. Die wichtigste Regel lautet: Ruhe bewahren und auf keinen Fall versuchen, sich selber zu befreien. Darauf weist nun der Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) hin. Tritt der seltene Fall einmal ein, dass ein Aufzug stecken bleibt, sollten die Insassen den Notruf-Taster betätigen. Er ist in jedem Aufzug deutlich durch ein Klingel-Symbol gekennzeichnet. Häufig steht daneben auch eine Anweisung wie lange der Taster betätigt werden muss.

Infos an die Notrufzentrale

Die Personen im Aufzug werden dann mit einer ständig besetzten Stelle (Notrufzentrale) verbunden. In manchen Fällen ist der Alarm mit dem jeweiligen Gebäudemanagement verbunden. Diese Stellen wissen bereits durch den Notruf, um welchen Aufzug es sich handelt. Sie nehmen dann mit den Personen im so genannten Fahrkorb Kontakt auf, geben Anweisungen und erkundigen sich, wie viele Personen im Aufzug sind und ob Menschen mit körperlichen Einschränkungen darunter sind.

Hilfe ist unterwegs

Nach der Beantwortung der Fragen müssen sich die Personen im Aufzug noch etwas gedulden, aber nun ist Unterstützung unterwegs. Innerhalb von 30 Minuten muss Hilfe an der Aufzugsanlage sein. Häufig handelt es sich dabei um Service-Personal der Wartungsfirma. Die Fachleute bringen den Aufzug in eine Position, in der sie die Türen sicher öffnen und die Insassen aus dem Aufzug begleiten können.

Immer ausreichende Luftzufuhr

Bei eingeschlossenen Personen im Aufzug herrscht oft Angst, dass die Luftzufuhr unterbrochen sein könnte oder sie sogar ersticken könnten. Das kann in keinem Fall geschehen. Alleine schon durch den Aufzugsschacht ist immer für ausreichende Belüftung gesorgt.

Nicht selber Hand anlegen

Die Personen im Aufzug sollten niemals selber versuchen, sich zu befreien. Das führt zu einer erhöhten Unfallgefahr. Auch hier heißt es: Ruhe bewahren. Sollte über den Notruf niemand zu erreichen sein oder Hilfe nicht zügig eintreffen, können die Eingeschlossenen versuchen, über das Handy Hilfe zu rufen. Klappt auch das nicht, da im Aufzug der Empfang für Mobiltelefone gestört ist, sollten sie durch Rufe und Klopfzeichen auf sich aufmerksam machen.

Zusatzinformationen

Ansprechpartner

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T +49 30 760095-480