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VdTÜV-Position: Anforderungen an die Telematikschnittstelle im Fahrzeug

Das zukünftig vernetzte Fahrzeug (connected car) braucht eine neue Sicherheitsarchitektur (automotive platform). Der Datenschutz und eine umfassende Fahrzeugsicherheit müssen im Vordergrund stehen. Ziel muss ein einheitlicher und interoperabler Sicherheitsstandard der IT-Security und funktionalen Sicherheit (safety) im Fahrzeug sein.
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Connected car - future transportation concept / © Mikko Lemola / Fotolia

In Zukunft werden die Automatisierung des Autos und seine Vernetzung mit der Umwelt weiter zunehmen. Es ist daher notwendig, die Daten des Verbrauchers zu schützen, den Schutz vor Cyberangriffen zu erhöhen und gleiche Bedingungen für alle Wettbewerber innovativer datenbasierter Geschäftsmodelle zu schaffen.

Der VdTÜV e.V. schlägt hierzu eine Sicherheitsarchitektur (Automotive Plattform) im zukünftig vernetzten Fahrzeug vor, die allen Anforderungen gerecht werden kann. Sie schafft ein vertrauenswürdiges "Extended Vehicle"-Konzept für alle Anbieter und Verbraucher, bei denen der Datenschutz und umfassende Fahrzeugsicherheit im Vordergrund stehen.

Das Ziel ist ein einheitlicher und interoperabler Sicherheitsstandard der IT-Security und funktionalen Sicherheit (safety) im Fahrzeug. Die Automotive Platform schützt das Fahrzeug vor unbefugten Zugriffen von außen. Informationen, die das Fahrzeug verlassen, werden vorab von der Plattform nach bestimmten Nutzungsprofilen aufbereitet. Diese Profile können im Betrieb nur durch einen neutralen Internetdienstleister (Administrator) geändert werden, der aber selbst aus datenschutzrechtlichen Gründen keinen direkten Zugriff auf die Daten hat.

Ansprechpartner

Leiter des Geschäftsbereichs Fahrzeug und Mobilität
T +49 30 760095-350