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VdTÜV in Brüssel

Der VdTÜV unterhält enge Verbindungen zu den EU-Institutionen und den europäischen und internationalen Dachverbänden in Brüssel.
EU Brüssel Büro
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Europäische Legislativverfahren haben eine unmittelbare Auswirkung auf die nationalen Gesetzgebungen in den Mitgliedstaaten. Insbesondere die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Verbraucherschutzes und des europäischen Binnenmarktes haben ihren Ursprung in Brüssel und werden danach in Deutschland umgesetzt. Um frühzeitig Informationen über neue Gesetzesvorhaben zu erhalten und diese beratend zu begleiten, unterhält der Verband der TÜV ein Büro in Brüssel. Es nimmt eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Politik, Unternehmen und Öffentlichkeit ein. Damit leistet der Verband in Brüssel eine permanente „Übersetzungs- und Transformationsaufgabe“.

Der VdTÜV ist Mitglied bei:

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Zu den wichtigsten Aufgaben des VdTÜV in Brüssel zählen:

  • Identifikation der europäischen und internationalen Themen des Verbandes
  • Ansprechpartner für politische Entscheidungsträger zum Thema technische Sicherheit

    Bericht aus Brüssel

    VdTÜV-Position: Verordnung über die regelmäßige technische Untersuchung von Fahrzeugen (FUV)

    Der VdTÜV begrüßt das Ziel der Bundesregierung, die einheitlichen Regeln für die regelmäßige technische Untersuchung von Fahrzeugen und bestimmter Fahrzeugeinrichtungen und zu Änderungen straßenver-kehrsrechtlicher Vorschriften an die Vorgaben der EU anzupassen. Der verkehrssichere Zustand von Fahrzeugen ist eine wesentliche Voraussetzung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur deutlichen Verringerung der Zahl der Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr. Der VdTÜV hat dazu ein Positionspapier veröffentlicht.

    Gemeinsame Position: Empfehlungen zur Novellierung der General Safety Regulation (EG) Nr. 661/2009 (VdTÜV/ DEKRA)

    Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Umweltschutzes in Europa müssen Verfahren für das Inverkehrbringen von Fahrzeugen wirksam, transparent und klar bestimmt sein, sowie einheitliche Anwendung finden. Der VdTÜV und DEKRA formulieren in dem aktuellen Positionspapier hierzu ihre Empfehlungen. Eine zentrale Rolle spielt die weitere technische Entwicklung, insbesondere aktiver Schutzsysteme wie Car-to-Car-, Car-to-X-Kommunikation, Umfeldsensorik sowie Fußgängererkennung. Die Genehmigungsverfahren neuer Fahrzeuge müssen auch die Funktionstüchtigkeit hochentwickelter Fahrerassistenzsysteme und zukünftig automatisierter Fahrsysteme über den gesamten Lebenszyklus im Blick haben.

    Ansprechpartner

    Leiter VdTÜV-Büro Brüssel
    T +32 2 534 8277 / +49 30 760095-470
    Leiter des Geschäftsbereichs Fahrzeug und Mobilität
    T +49 30 760095-350