VdTÜV Portal

Industrie 4.0

Nach Mechanisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung der Industrie leitet der Einzug des Internets der Dinge in der Fabrik eine vierte industrielle Revolution ein. Durch die Echtzeitkommunikation von Maschinen, Lagersystemen und Betriebsmitteln mit digitalen Systemen werden völlig neue Arten von Produktionsprozessen ermöglicht.
digital-transformation-modern-technology-industrie-4.0
© ESB Professional/Shutterstock.com - Digitale Transformation
Maschinen können durch den permanenten Austausch großer Datenmengen miteinander kommunizieren und sind somit in der Lage, sich selbstständig zu steuern, effizienter miteinander zu arbeiten und Fehler selbst zu erkennen. Nutzer werden informiert, wenn Produkte ersetzt, repariert oder zurückgerufen werden müssen, sie noch frisch sind oder ihr Haltbarkeitsdatum überschritten haben.
Der VdTÜV ist davon überzeugt, dass Europa die neusten Entwicklungen der digitalen Welt in der Produktion intelligent einsetzen muss, um eine höhere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit in der Industrie zu erreichen. Wertschöpfungs- und Geschäftsmodelle der industriellen Produktion können völlig neu gestaltet werden. Hierzu sind einheitliche Rahmenbedingungen für branchen- und grenzüberschreitende Technologiepartnerschaften erforderlich.

Aus Sicht des VdTÜV müssen die Rechtsvorschriften und Normen in Deutschland und der EU so angelegt sein, dass neue Produkte und Technologien im europäischen Binnenmarkt rasch in Umlauf gebracht werden können. Bei Industrie 4.0 sind Standards und der Aufbau von Referenzarchitekturen für die vernetzte Technologie cyber-physikalischer Systeme (CPS) unabdingbar. Unabhängige Zertifizierungen durch akkreditierte neutrale Dritte liefern den verlässlichen Nachweis, dass diese Standards eingehalten werden. Sie sorgen für Transparenz und das notwendige Vertrauen in Produkte, Prozesse und neue Technologien.

Positionen und Stellungnahmen

VdTÜV-Position: Regulativer Nachbesserungsbedarf für sichere IoT-Produkte in Europa

Funktionen, Anwendungsbereiche sowie Charakteristika von Produkten verändern sich im „Internet of things“ (IoT) und die Komplexität nimmt zu. Bestimmte Produkte, die aufgrund nur geringer von ihnen ausgehender Gefahren bislang keiner unabhängigen Konformitätsbewertung bedürfen, müssen infolge ihrer Vernetzung völlig neu mit Blick auf ihr Gefährdungspotential und notwendige funktionstüchtige Schutzmaßnahmen bzw. Schutzvorrichtungen beurteilt werden.

VdTÜV-Position: Informationssicherheit von "smart products" in Europa

Entspricht der regulative Rahmen für die Produktsicherheit in Hinblick auf „smart products“ den Anforderungen oder besteht Bedarf für gesetzgeberische Nachjustierungen? Der VdTÜV analysiert den geltenden Rechtsrahmen und zeigt einige Handlungsempfehlungen auf.

Aktuelles

IT - Sicherheit beginnt in den Köpfen / VdTÜV und F.AZ. veranstalteten ihr drittes Forum „Sichere Industriegesellschaft“

Zum dritten Mal beschäftigte sich der VdTÜV auf dem F.A.Z.-Forum „Sichere Industriegesellschaft“ mit zentralen Fragen der Cyber Security und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie unter den Herausforderungen von „Industrie 4.0.“ Eröffnet wurde die Veranstaltung von Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Staatsekretär Matthias Machnig, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

EU-Kommission vereinbart eine öffentlich-private Partnerschaft für Cybersicherheit

Im Rahmen ihrer Strategie für einen digitalen Binnenmarkt gab die Kommission am 5. Juli 2016 den Startschuss für eine neue öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP) für Cybersicherheit, die bis zum Jahr 2020 Investitionen in Höhe von 1,8 Mrd. EUR mobilisieren soll.